Die Spitzenkandidatin der CDU Baden-Württemberg für die Landtagswahl, Dr. Susanne Eisenmann, setzt sich für ein Durchhaltepaket für die Gastronomie- und Tourismusbranche des Landes ein. Die Branche mit ihren 235.000 Beschäftigten wurde von den Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Krise mit voller Här-te getroffen. Der DEHOGA befürchtet, dass ohne weitere Hilfen 10.000 Betriebe im Land die kommenden Monate wirtschaftlich nicht überstehen werden.

„Die Corona-Krise hat die Gastronomie- und Hotelbetriebe in besonderer Weise getroffen, viele kämpfen um ihr wirtschaftliches Überleben“, sagt Eisenmann. Im Schulterschluss mit Tourismusminister Guido Wolf plädiert die CDU-Spitzenkandidatin für weitere finanzielle Unterstützungen: „Baden-Württemberg lebt auch vom Tourismus. Um unsere Restaurants, Bars, Gasthäuser und Hotels zu un-terstützen, brauchen wir über die allgemeinen Liquiditätshilfen hinaus ein zusätzli-ches Sonderprogramm des Landes in Höhe von 300 Millionen Euro.“ Nach Eisen-manns Vorstellung könnte diese Summe aus dem 5-Milliarden-Rettungsschirm des Landes kommen. Gemeinsam mit Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut und Tourismusminister Wolf soll das Programm nun auf den Weg gebracht werden. „Ich bin mir sicher, dass sich diese Investitionen langfristig bezahlt machen und die Gastro- und Tourismusbranche nach der Corona-Krise den Aufwärtstrend der ver-gangenen Jahre fortsetzen kann und wichtige Arbeitsplätze schaffen wird.“

Das Durchhaltepaket enthält außerdem die Forderung an den Bund, den für die Branche geltenden Mehrwertsteuersatz - befristet für zwei Jahre - auf 7 Prozent ab-zusenken. Dies soll dabei helfen, Existenzen während, aber auch unmittelbar nach der Krise zu sichern. Darüber hinaus soll das Land eine stufenweise Öffnung von Gastronomiebetrieben ab dem 4. Mai vorbereiten - vorbehaltlich, dass es nach den ersten Lockerungen dieser Tage keine weitere Infektionswelle gibt. CDU-Spitzenkandidatin Eisenmann: „Der Frühling bietet gerade für die Außengastrono-mie Chancen, die wir nutzen müssen. Ich wünsche mir, dass wir ab dem 4. Mai eine Bewirtung unter freiem Himmel ermöglichen können.“ Dabei gelte es, strenge Ab-stands- und Hygieneregeln zu etablieren, denn der Schutz der Gesundheit steht in dieser Krise unverändert an erster Stelle.

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