Zur Diskussion um eine Erhöhung des Kurzarbeitergeldes erklärt Dr. Susanne Eisenmann:

„Das Kurzarbeitergeld ist ein tolles Instrument, um Fachkräfte vor Arbeitslosigkeit zu schützen und sie auch in schwierigen Zeiten in einem Unternehmen halten zu können. Bei vielen Familien entsteht durch das geringere Einkommen während der Kurzarbeit aber ein nicht unerhebliches Loch auf dem Konto, was dazu führen kann, dass sie mittelfristig ihre Miete nicht mehr bezahlen oder ihre Rate für einen Kredit fürs Eigenheim nicht mehr bedienen können. Ich halte es deshalb für notwendig, das gesetzliche Kurzarbeitergeld übergangsweise auf 80 Prozent vom Nettoeinkommen und für Beschäftigte mit Kind auf 87 Prozent vom Nettoeinkommen aufzustocken. Dies wäre ein starkes Signal für die Wertschätzung unserer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.“

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