„Wenn es nach den Grünen geht, müssen jetzt auch noch unsere Einfamilienhäuser dran glauben. Das ist Ideologie pur und hat nichts mit Klima- und Umweltschutz zu tun. Einmal mehr wird klar, wie die Grünen zum Thema Eigentum stehen und wie weit entfernt sie von der Lebensrealität auf dem Land sind. Verbote, Verbote, Verbote – die Zusammenfassung der grünen Politik ist mit dem neuesten Vorstoß eigentlich mal wieder klar. Das geht auch voll gegen unsere jungen Familien. Und in Baden-Württemberg empfindet man diese grüne Kritik am Einfamilienhäusle als schweren Schlag gegen Häuslebauer und junge Familien, die vom Häusle träumen. Als CDU setzen wir lieber auf Konzepte für modernen und bezahlbaren Wohnraum“, sagte der Landesvorsitzende der CDU Baden-Württemberg, Minister Thomas Strobl, nach der heutigen Sitzung des Landesvorstands.

„Wir wollen den Bau von Wohnraum in Stadt und Land leichter ermöglichen. Dort, wo beispielsweise die Nachfrage nach Wohnraum sehr hoch ist, wollen wir zum anderen den Neubau von Wohnraum durch eine vereinfachte Ausweisung von Baugrund erleichtern. Außerdem machen wir uns dafür stark, dass das Baukindergeld auch über den 31. März 2021 hinaus gewährt wird. Sollte sich der Bund hier nicht bewegen, werden wir ein Baukindergeld des Landes in Höhe von 1.200 Euro je Kind und Jahr über einen Zeitraum von zehn Jahren einführen. Zusätzlich wollen wir die Erwerbsnebenkosten von Wohneigentum spürbar senken. Wir setzen uns deshalb weiterhin für eine Novellierung der Grunderwerbssteuer auf Bundesebene ein. Unser Ziel ist es, dass die Steuerpflicht für den Ersterwerb bei Wohneigentum entfällt und die Grunderwerbssteuer generell von fünf auf 3,5 Prozent abgesenkt wird. Denn wer privat ein Grundstück oder eine Wohnung für den Eigenbedarf erwirbt, soll einmalig bei der Grunderwerbssteuer entlastet werden“, so der Landesvorsitzende Minister Thomas Strobl zum Programm der CDU Baden-Württemberg für die Landtagswahl zum Thema Wohnen.

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