29.11.2016

1000 Mitglieder bei der Regionalkonferenz in Heidelberg

Angela Merkel bei der Regionalkonferenz in Heidelberg (Foto: Bildschön / Michael Wolf)

Bis auf den letzten Platz gefüllt: die Stadthalle in Heidelberg (Foto: Bildschön / Michael Wolf)


Die zweite Regionalkonferenz der CDU Deutschlands, zu der Mitglieder der Landesverbände Rheinland-Pfalz, Saarland, Hessen und Baden-Württemberg geladen waren, fand in der Heidelberger Stadthalle statt. Mit mehr als 1.000 CDU-Mitgliedern diskutierte die CDU-Vorsitzende Angela Merkel intensiv über tagesaktuelle Themen.

Der stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende und Landesinnenminister Thomas Strobl freute sich zu Beginn der Veranstaltung über die jüngste Ankündigung Merkels zu ihrer Kandidatur: "Liebe Angela Merkel, wir unterstützen Dich mit ganzem Herzen und ganzer Kraft aus dem deutschen Süden."

Merkel: "Christliches Menschenbild ist unser Kompass"

Zu Beginn ihrer Rede rief Merkel den Anwesenden erneut die Grundwerte der CDU ins Gedächtnis: "Was sind die Konstanten unseres Handelns seit Bestehen der CDU? Diese haben zu tun mit dem christlichen Menschenbild. Jeder Mensch ist einzigartig, jeder hat Talente und Schwächen." Schließlich ging es auch um die Flüchtlingspolitik. Merkel bemerkte: "Wer das Volk ist, das definieren alle - und nicht nur ein paar. Wir alle sind das Volk." Gleichzeitig dankte sie allen Haupt- und Ehrenamtlichen für ihre geleistete Arbeit während der Hochphase der Flüchtlingskrise. "Das war ein tolles Stück Deutschland, was wir da gesehen haben."

‎Noch vor der Bundestagswahl im Herbst 2017 wird im Frühjahr im Saarland neu gewählt. Der Saar-CDU sicherte sie ihre volle Unterstützung zu: "Wir werden die CDU Saar mit voller Kraft unterstützen. Das Saarland braucht Annegret Kramp-Karrenbauer und eine gute Regierung."

Spannbreite der gesellschaftlichen Diskussionen auch in der CDU

Im Wahlkampf werde es entscheidend auf den Ton ankommen, um die von Rechts- und Linksaußen nur gewünschte Polarisierung zu verhindern. "Diese Art von Wahlkampf will ich nicht", betonte sie mit Verweis auf den eben beendeten Präsidentschaftswahlkampf in den USA. "Wenn ich etwas am amerikanischen Wahlkampf nicht gut fand, war das die Sprache der Auseinandersetzung", bekannte die CDU-Vorsitzende.

Insgesamt waren die Teilnehmer zufrieden mit dem Auftritt der Kanzlerin, quittierte diesen mit kräftigem Applaus. Die CDU sei eine Volkspartei, in der die gesamte Spannbreite zu sehen sei, "mit der in unsere Familien und der Gesellschaft diskutiert wird", erklärte Merkel auch mit Blick auf kritische Fragen aus dem Publikum.

Es folgen noch zwei weitere Regionalkonferenzen in Münster am 30. November und im thüringischen Jena am 2. Dezember.

Quelle: CDU Deutschlands

 

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