16.11.2016

Steinmeier als gemeinsamen Präsidentschaftskandidaten vorgestellt

Pressekonferenz mit Horst Seehofer, Frank-Walter Steinmeier, Angela Merkel und Sigmar Gabriel (Bild: CDU/CSU-Fraktion)


Die drei Parteivorsitzenden von CDU, CSU und SPD haben Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier als gemeinsamen Kandidaten für die Wahl in der Bundesversammlung im kommenden Februar vorgeschlagen. In einer Pressekonferenz stellten Merkel, Seehofer und Gabriel Steinmeier der Öffentlichkeit vor.

Die CDU-Vorsitzende Angela Merkel würdigte Steinmeier als den "richtigen Kandidaten in dieser Zeit". Als wichtige Voraussetzungen für das Amt nannte sie Steinmeiers politische Erfahrung, seine Bodenständigkeit und seine Kenntnis der Welt als wichtige Voraussetzung für das Amt. In ihrer Oppositions- und Regierungszeit habe sie "immer sachlich und fair" mit Steinmeier zusammengearbeitet.

Seehofer nennt Kandidaten einen Mann des Ausgleichs


CSU-Chef Horst Seehofer erklärte für die Christlich Soziale Union, dass Steinmeier für Ruhe und Besonnenheit stehe, ein "Mann des Ausgleichs" sei. Bei der Entscheidung sei es Seehofer wichtig gewesen, dass nach dem Ende der Amtszeit von Joachim Gauck das Land "erneut einen guten Bundespräsidenten" bekomme. Er wünschte ihm deshalb "viel Glück und ein gutes Ergebnis" in der Bundesversammlung.

Steinmeier dankte den Parteivorsitzenden für die Nominierung und das Vertrauen in ihn. Es sei eine große Ehre, für dieses Amt vorgeschlagen zu werden: "Die Freude ist groß, der Respekt noch größer", sagte der Kandidat.

Der Bundespräsident wird am 12. Februar 2017 von der Bundesversammlung gewählt, die im Reichstagsgebäude zusammenkommt.

Quelle: CDU Deutschlands

 

UNTERSTÜTZEN SIE DIE CDU BADEN-WÜRTTEMBERG

KAMPAGNEN & AKTIONEN

AKTUELL AUF CDU-BW.TV