04.07.2016

Daniel Hackenjos neuer Landesvorsitzender der MIT Baden-Württemberg

Landesmittelstandstag der Mittelstandsvereinigung in Hechingen (Bild: MIT-BW)

Thomas Strobl berichtete über Grün-Schwarz (Bild: MIT-BW)

Reinhard Löffler, Carsten Linnemann und Daniel Hackenjos (Bild: MIT-BW)

Abschlussbild beim Landesmittelstandstag (Bild: MIT-BW)


Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Baden-Württemberg hat auf ihrem Mittelstandstag in Hechingen einen neuen Landesvorstand gewählt. Der Unternehmer Daniel Hackenjos aus Südbaden löst Reinhard Löffler an der Spitze des Landesverbandes ab.

In seiner Vorstellungsrede betonte Daniel Hackenjos den Schulterschluss zwischen Mittelstand und Wirtschaft als wichtigstes Ziel. Zu seinen Stellvertretern wurden Margarete Reiser, Inka Sarnow und Oliver Zander gewählt.

Die Rednerliste konnte sich sehen lassen

Der MIT-Bundesvorsitzende Carsten Linnemann, der CDU-Landeschef und stellvertretende Ministerpräsident, Innenminister Thomas Strobl, Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut, der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Wolfgang Reinhart, CDU-Generalsekretär Manuel Hagel sowie der CDU-Bezirksvorsitzende Thomas Bareiß sprachen zu den anwesenden Mitgliedern.

Kommunikation und Auseinandersetzung statt Ausgrenzung

Der MIT-Bundesvorsitzende Carsten Linnemann mahnte an, sich mit der AfD als reiner Protestpartei endlich auseinanderzusetzen. 20 Prozent der Wähler bevorzugen die AfD aufgrund des Parteiprogramms, während 80 Prozent hingegen aus Protest ihr Kreuz machen. Die Menschen im Land seien verunsichert und wandten sich daher einer Partei zu, die ein Gefühl der Sicherheit suggeriere. Gerade der Brexit habe aufgezeigt, was passiert, wenn eine Politik der "einfachen Antworten" die Menschen irreführt.

CDU in der Verantwortung

Der CDU-Landesvorsitzende, Innenminister Thomas Strobl, berichtete über die grün-schwarze Landesregierung und erklärte, warum die CDU Baden-Württemberg sich der Verantwortung stellen musste. Dem "Dahinvegetieren" mittelständischer Wirtschaftspolitik unter Grün-Rot hätte zwingend ein Ende bereitet werden müssen. Dieser Verantwortung habe man sich als Volkspartei gestellt.

Themen wie Digitalisierung und Bildung stünden im Fokus der Landesregierung und bedürften der engen Zusammenarbeit mit der MIT. Es gelte, mittelständische Rahmenbedingungen zu schaffen, damit Baden-Württemberg seinen Standortvorteil nicht verliere.

Mittelständische Themen im Wirtschaftsministerium

"Unternehmergeist und Sachverstand begründen den Erfolg des Mittelstands in Baden-Württemberg" stellte Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut fest. Diese Basis mache die MIT zur starken Stimme des Mittelstands, die unbedingt notwendig ist, um zukünftigen Herausforderungen erfolgreich zu begegnen. Das Wirtschaftsministerium werde sich in den nächsten fünf Jahren vorrangig mittelständischen Themen widmen, beispielsweise dem Abbau der Bürokratie, der Beratung bei der Unternehmensnachfolge oder der Förderung der Gründungskultur.

Stimme des Mittelstands im Landtag

Als Stimme des Mittelstands wird die CDU-Landtagsfraktion fungieren, sicherte deren Vorsitzender Wolfgang Reinhart seine Mitarbeit für mittelstandsrelevante Themen zu. Die Prinzipien von Ludwig Erhard müssten wieder größere Berücksichtigung finden, so Reinhart.

Diskussionsbereitschaft eingefordert

Der neue CDU-Generalsekretär Manuel Hagel nahm die Gelegenheit wahr, sich und seine Ziele vorzustellen. Er möchte den Menschen wieder in den Mittelpunkt der Politik stellen und forderte eine der Sache dienende Diskussionsbereitschaft, auch innerhalb der CDU ein. Dies gelänge am besten mit Unterstützung der MIT.

CDU-Bezirksvorsitzender Thomas Bareiß verwies auf den Erfolg, wieder das Wirtschaftsministerium zu verantworten Er machte deutlich, dass nur gemeinsam mit der MIT die CDU wieder zur stärksten Partei in Baden-Württemberg werden könne.

Quelle: MIT Baden-Württemberg

 

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