06.06.2016

Respekt und Bedauern für Verzicht Gaucks auf zweite Amtszeit

Peter Tauber bei der Pressekonferenz im Konrad-Adenauer-Haus (Bild: Kerstin Görg / CDU Deutschlands)


Mit großem Respekt und Bedauern hat das CDU-Präsidium die Entscheidung von Bundespräsident Joachim Gauck zur Kenntnis genommen, nicht für eine zweite Amtszeit zu kandidieren.

Der Bundespräsident genieße für seine Amtsführung bei den Menschen in unserem Land größtes Vertrauen, sagte Generalsekretär Peter Tauber nach der Sitzung des Präsidiums vor Journalisten in Berlin.

Streiter für die Freiheit

Joachim Gauck "war und ist ein unermüdlicher Streiter für die Freiheit", hob Tauber hervor. Das werde von seinem Wirken als Bundespräsident bleiben, ist sich der Generalsekretär sicher. Über das weitere Vorgehen und mögliche Kandidaten werde die CDU nun in aller Ruhe beraten, kündigte er an. Weitere Spekulationen verbieten sich am heutigen Tage - nicht zuletzt aus Respekt vor dem Amt.

Gemeinsame Arbeitstagung von CDU und CSU

Bei einer gemeinsamen Arbeitstagung von CDU und CSU am 24. und 25. Juni in Potsdam werden die Spitzen beider Parteien über langfristige Entwicklungstrends diskutieren. Dabei werden vor allem folgende Themen besprochen:

• Wettbewerb und Innovation
• Bevölkerungsentwicklung und Migration
• Ressourcenknappheit und Umwelt
• Innere und äußere Sicherheit und Bekämpfung des Terrorismus
• Europas Rolle in der Welt
• Zusammenhalt der Gesellschaft in Zeiten des demografischen Wandels

Die Tagung ist nach den Worten Taubers der Beginn eines "inhaltlichen Prozesses", um gemeinsame Antworten der Union auf Herausforderungen und Fragestellungen der kommenden Jahre geben zu können. Die Arbeitstagung von CDU und CSU findet auf der Halbinsel Hermannswerder an der Havel in Potsdam statt. Unser Blick gehe nach vorne, sagte Tauber. Ziel der Tagung sei es, darüber zu sprechen, wie wir unser Land weiter voranbringen, erläuterte er. Die CDU freue sich auf den Austausch mit der bayerischen Schwester.

Berliner Gespräch in Erinnerung an Philipp Mißfelder

Dem ehemaligen JU-Vorsitzenden und Außenpolitiker Philipp Mißfelder lag das transatlantische Verhältnis stets am Herzen. Mißfelder verstarb völlig überraschend vor bald einem Jahr. Am Mittwoch gedenken CDU und Junge Union nun gemeinsam seiner Arbeit. Tauber erinnerte daran, dass für die gesamte CDU die enge Partnerschaft mit den USA ein Herzensanliegen sei. Die Veranstaltung wird als Livestream auf cdu.de übertragen.

 

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