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17.03.2010

Thomas Strobl zur Debatte zum Endlager in Gorleben

 


Generalsekretär Thomas Strobl MdB: "Grüne spielen auf Zeit und auf Kosten der kommenden Generation"

"Was die Grünen fordern, ist absolut verantwortungslos", erklärt Thomas Strobl MdB, Generalsekretär der CDU Baden-Württemberg, mit Blick auf die gestrigen Äußerungen des Grünen-Landesvorsitzenden Chris Kühn zum Endlager Gorleben: "Ein grüner und ein roter Bundesumweltminister haben zu verantworten, dass wir in den letzten zehn Jahren keinen Schritt weiter gekommen sind in der Frage, wie wir nuklearen Abfall in der Zukunft sicher lagern. Jetzt wollen die baden-württembergischen Grünen noch länger auf Zeit spielen – und der Atommüll lagert derweil weiter oberirdisch."

Niemand behaupte, dass andere Gesteinsformationen für ein Endlager generell besser geeignet sind als Salzstöcke, so Generalsekretär Strobl, deshalb gebe es keinen Grund, die Erforschung Gorlebens noch länger auszusetzen und nach Alternativen zu suchen: "Es ist schon genug Zeit sinnlos verstrichen und wir brauchen in dieser Frage – unabhängig vom Ausstieg aus dem Ausstieg! – jetzt endlich eine Lösung. Es muss Schluss damit sein, dass wir diese entscheidende Frage zu Lasten der nach uns kommenden Generationen weiter unbeantwortet lassen."

Im Übrigen offenbare der Grünen-Landesvorsitzende Kühn eine "ganz gehörige Portion Unkenntnis und Unwissen", wenn er zwischen Gorleben und dem gescheiterten Endlager Asse eine Parallele ziehe: "Das eine ist ein ausrangiertes Bergwerk, das andere ein intakter Salzstock, der zielgenau für seine Aufgabe als Endlager ausgebaut wird. Wer solche Vergleiche anstellt, scheidet als seriöser Gesprächspartner, den man in der Sache ernst nimmt, schlichtweg aus."

 

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