 Staatssekretär Enak Ferlemann und Thomas Strobl im Gespräch mit Verkehrspolitikern
 | Deutlich sei die Unterfinanzierung des Bundesverkehrsetats in Baden-Württemberg zu spüren, so Strobl und Ferlemann
Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann MdB, beendete einen mehrtägigen Besuch im Land mit einem Gespräch mit baden-württembergischen Verkehrspolitikern im Haus des Landtags in Stuttgart. Dabei wies Ferlemann auf die chronische Unterfinanzierung der Bundesfernstraßen, der Bundeseisenbahnstrecken und der Wasserwege hin. Besonders deutlich sei die Unterfinanzierung in Baden-Württemberg zu spüren, so Ferlemann. Dies habe er während seines Besuches in den vergangenen Tagen deutlich zu sehen bekommen.
Staatssekretär Ferlemann versprach, sich künftig verstärkt auch für Projekte aus dem Land einzusetzen, dämpfte aber angesichts der enormen Sparanstrengungen im Bundeshaushalt die Hoffnung auf schnelle Besserung. Seit Jahren werden insbesondere die Investitionen im Verkehrshaushalt zur Schließung von Haushaltslücken herangezogen. Und über zwei Jahrzehnte sei ein Großteil der Mittel zum Ausbau der Verkehrswege zurecht in die neuen Bundesländer geflossen. Nun müsse sich dies aber umkehren, so Ferlemann.
Der Vorsitzende der CDU-Landesgruppe Baden-Württemberg im Deutschen Bundestag, Thomas Strobl MdB, auf dessen Einladung Enak Ferlemann nach Baden-Württemberg gekommen ist, nannte die Verkehrsinfrastruktur als wichtige Voraussetzungen für Wachstum und Wohlstand. Unser Land brauche gut ausgebaute Verkehrsnetze auf der Straße und auf der Schiene, zu Wasser und in der Luft, um im internationalen Standortwettbewerb mithalten zu können und wettbewerbsfähig zu sein, so Strobl abschließend.
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