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14.03.2010

Thomas Strobl: "Grünen-Forderung ist barer Unsinn"

 


CDU-Generalsekretär nimmt Stellung zur Kernenergie

"Diese Grünen-Forderung ist nichts als barer Unsinn", erklärt Thomas Strobl MdB, Generalsekretär der CDU Baden-Württemberg, zu der Aussage der Grünen-Bundestagsabgeordneten Sylvia Kotting-Uhl, die Suche nach einem geeigneten Standort für ein Endlager für radioaktiven Abfall werde künftig auch nach Baden-Württemberg führen.

Deutschland habe, so Strobl, mit Gorleben einen geeigneten Standort für ein entsprechendes Endlager. "Allerdings waren die vergangenen Jahre mit einem grünen und einem roten Umweltminister, in denen Gorleben nicht weiter erkundet wurde, verlorene Jahre", stellt der Generalsekretär fest: "In dieser Zeit wurde das Problem der atomaren Endlagerung nicht gelöst, sondern es wurde über ein Jahrzehnt vertagt, damit man es auch weiterhin als Schreckgespenst an die Wand malen konnte."

Daher begrüße Strobl sehr, dass Bundesumweltminister Norbert Röttgen am morgigen Montag Pläne zur weiteren Erkundung des Salzstockes Gorlebens vorstellen wolle: "Die Beantwortung der Frage nach der Endlagerung atomarer Abfälle ist jetzt dringend notwendig, nachdem Rot und Grün in dieser wichtigen Frage über ein Jahrzehnt hinweg untätig waren", so Generalsekretär Strobl. Im Übrigen stelle sich die Entsorgungsfrage unabhängig davon, wie es in der Zukunft mit der Nutzung der Kernenergie weitergehe.

In diesem Zusammenhang betont Generalsekretär Thomas Strobl, einen Ausstieg aus dem Ausstieg gebe es allerdings nur, wenn mindestens 50 Prozent der zusätzlichen Gewinne der Energiekonzerne in die Erforschung und Entwicklung der regenerativen Energien fließen: "Damit verschaffen wir den erneuerbaren Energien einen unvergleichlichen Forschungsschub und unserem Land einen enormen Technologievorsprung."

 

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