 | Es sei schlicht daneben, aus der FDP heraus eine Debatte über Angela Merkel anstoßen zu wollen, so Strobl
Die heutige Kritik des baden-württembergischen FDP-Fraktionsvorsitzenden Hans-Ulrich Rülke an Bundeskanzlerin Angela Merkel weist Thomas Strobl, Generalsekretär der CDU Baden-Württemberg, entschieden zurück: "Solche Aussagen sind jetzt wirklich nicht hilfreich." Rülke hatte wiederholt, zuletzt heute in einem SWR-Interview, der Bundeskanzlerin mangelnde Führung vorgeworfen und gesagt, dass – wenn die Berliner Koalition nicht Tritt fasse – "in der Frage der Führung dieser Koalition in der Tat das letzte Wort noch nicht gesprochen" sei.
Diese ständigen Aggressionen gegen die Bundeskanzlerin helfen der CDU/CSU-FDP-Regierung in Berlin nicht und werden zunehmend zu einer Belastung für die CDU-FDP-Regierung in Stuttgart, so Strobl: "Herr Rülke will aber doch sicher nicht die erfolgreiche Regierungsarbeit der CDU/FDP-Landesregierung unter Ministerpräsident Mappus gefährden." Es sei schlicht daneben, erklärt Generalsekretär Strobl, jetzt aus der FDP heraus eine Debatte über Angela Merkel anstoßen zu wollen: "Wir zetteln ja auch keine Personaldebatte über Guido Westerwelle an."
|