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06.07.2010

Generalsekretär Thomas Strobl weist Rülkes Kritik zurück

 


Es sei schlicht daneben, aus der FDP heraus eine Debatte über Angela Merkel anstoßen zu wollen, so Strobl

Die heutige Kritik des baden-württembergischen FDP-Fraktionsvorsitzenden Hans-Ulrich Rülke an Bundeskanzlerin Angela Merkel weist Thomas Strobl, Generalsekretär der CDU Baden-Württemberg, entschieden zurück: "Solche Aussagen sind jetzt wirklich nicht hilfreich." Rülke hatte wiederholt, zuletzt heute in einem SWR-Interview, der Bundeskanzlerin mangelnde Führung vorgeworfen und gesagt, dass – wenn die Berliner Koalition nicht Tritt fasse – "in der Frage der Führung dieser Koalition in der Tat das letzte Wort noch nicht gesprochen" sei.

Diese ständigen Aggressionen gegen die Bundeskanzlerin helfen der CDU/CSU-FDP-Regierung in Berlin nicht und werden zunehmend zu einer Belastung für die CDU-FDP-Regierung in Stuttgart, so Strobl: "Herr Rülke will aber doch sicher nicht die erfolgreiche Regierungsarbeit der CDU/FDP-Landesregierung unter Ministerpräsident Mappus gefährden." Es sei schlicht daneben, erklärt Generalsekretär Strobl, jetzt aus der FDP heraus eine Debatte über Angela Merkel anstoßen zu wollen: "Wir zetteln ja auch keine Personaldebatte über Guido Westerwelle an."

 

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