 | Spatenstich mit Bundesverkehrsminister Ramsauer, Bahn-Chef Grube und Ministerpräsident Oettinger
Im Beisein des Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG, Rüdiger Grube, von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer MdB und von Ministerpräsident Günther H. Oettinger MdL erfolgte heute der Startschuss für das Jahrhundertprojekt Stuttgart 21. Heute werden die Signale endlich auf Grün gestellt, so Bahnchef Grube in Stuttgart.
Grube sprach von einem "Jahrhundertbauwerk". Er betonte, dies sei ein ausgesprochen guter Tag für Baden-Württemberg, Deutschland und Europa. Ramsauer nannte Stuttgart 21 ein ganz außergewöhnliches Projekt. Es leiste einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Schiene und sei von kontinentaler Bedeutung. Oettinger erklärte, Stuttgart 21 sei alternativlos für das Land.
Bei dem seit 16 Jahren geplanten Vorhaben wird der Stuttgarter Kopfbahnhof in eine unterirdische Durchgangsstation umgewandelt. In der ersten Bauphase muss zunächst das Gleisfeld verlegt werden, um den Aushub der Baugrube für den unterirdischen Bahnhof zu ermöglichen.
Mit dem Bau der Schnellbahntrasse Stuttgart-Ulm und der Neuordnung des Bahnknotens Stuttgart werde ein wichtiger Meilenstein für die Infrastruktur in Baden-Württemberg gesetzt. "Von diesem Projekt profitiert nicht nur Stuttgart, von diesem Projekt profitieren die Menschen im ganzen Land – weil jetzt der Bahnknotenpunkt Stuttgart völlig neu strukturiert wird und dadurch Fahrzeiten im Fern- und Regionalverkehr deutlich verkürzt werden können", so CDU-Generalsekretär Thomas Strobl MdB.
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