30.07.2015

Strobl und Schütz besuchten Landeserstaufnahmestelle in Karlsruhe

Thomas Strobl und Katrin Schütz besuchten die Landeserstaufnahmestelle in Karlsruhe (Bild: Vlado Bulic)

Der CDU-Landeschef und die Generalsekretärin informierten sich über die Flüchtlingssituation (Bild: Vlado Bulic)

Mehr als die Hälfte der Flüchtlinge in diesem Jahr kam vom Westbalkan in der Karlsruher LEA an (Bild: Vlado Bulic)


CDU-Landeschef Thomas Strobl und Generalsekretärin Katrin Schütz besuchten die Landeserstaufnahmestelle für Flüchtlinge in Karlsruhe. "Gerade in diesen Zeiten ist es wichtig, sich auch direkt vor Ort zu informieren", so Thomas Strobl, der als stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion für Innenpolitik zuständig ist, und Katrin Schütz, die einen der Karlsruher Wahlkreise im Landtag vertritt.

"Vor Ort ist klar geworden: Wir dürfen nicht nur an den Symptomen herumdoktern, wie Grün-Rot das will - sondern müssen ran an die Ursachen. Wir müssen dafür sorgen, dass nicht so viele Armutsflüchtlinge kommen", erklärte CDU-Landeschef Strobl. "Die LEA hat einen gigantischen Zustrom zu bewältigen, es gibt einen dramatischen Anstieg der Zahlen mit mehreren hundert Flüchtlingen täglich", ergänzte CDU-Generalsekretärin Katrin Schütz.

"Mehr als die Hälfte der Flüchtlinge in diesem Jahr kam vom Westbalkan in der Karlsruher LEA an - das Kosovo unangefochten an der Spitze mit den meisten Flüchtlingen. Auch die Zahl aus Albanien ist sehr hoch. Bosnien-Herzegowina und Serbien kommen deutlich dahinter", sagte Strobl. Das verdeutliche eindrücklich, wie wichtig es ist, weitere Länder als sichere Herkunftsstaaten einzustufen.

Auch die konsequente Rückführung abgelehnter Asylbewerber sei wichtig: "Auch die konsequente Rückführung sorgt für weniger neue Flüchtlinge - weil sich das im Kosovo schnell herumspricht. Wir müssen insgesamt die Anreize minimieren und keine neue schaffen", ergänzte Strobl. "Die Gesundheitskarte, die die Grünen so sehr wollen, könne im schlimmsten Fall quasi zum Kollaps unseres Asylsystems führen - dann, wenn die Schlepper im Kosovo auf ihr Flugblatt schreiben: 'Arztbesuch: umsonst, überall und unbürokratisch. Einfach Karte vorzeigen - und alles wird bezahlt.'"

 

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