14.10.2015

Nikolas Löbel als Landesvorsitzender der Jungen Union bestätigt

JU-Landeschef Nikolas Löbel begrüßt rund 300 Delegierte und Gäste in Bad Saulgau (Bild: JU-BW)

Guido Wolf und Edmund Stoiber wurden mit großem Applaus begrüßt (Bild: JU-BW)

CDU-Landeschef Thomas Strobl verwies auf die geplante Verschärfung des Asylrechts (Bild: JU-BW)

Volker Kauder mit den beiden Landtagskandidaten Manuel Hagel und Fabian Gramling (Bild: JU-BW)


Junge Union Baden-Württemberg startet mit Volker Kauder, Guido Wolf, Thomas Strobl und Edmund Stoiber in den Landtagswahlkampf - "Die Junge Union ist verdammt gut aufgestellt", so JU-Landesvorsitzender Nikolas Löbel

Am vergangenen Wochenende traf sich die Junge Union Baden-Württemberg in Bad Saulgau, um einen neuen Landesvorstand zu wählen und ihre Kernforderungen zur Landtagswahl sowie eine Resolution zur Flüchtlingspolitik zu verabschieden. Bei den Wahlen wurde der Mannheimer Landeschef Nikolas Löbel mit seinem bisher besten Ergebnis von 84,2 Prozent im Amt bestätigt.

"Die Junge Union Baden-Württemberg ist verdammt gut aufgestellt", wie der Landesvorsitzende Nikolas Löbel zu Beginn seiner Vorstellungsrede erklärte. Mit fast 11.000 Mitgliedern in 41 Kreisverbänden und mit fünf Landtagskandidaten aus ihren Reihen sei die Junge Union "bereit für den Wahlkampf und bereit, am 13. März 2016 das Rückspiel zu gewinnen".

In seiner 20-minütigen Rede stieg Löbel auch direkt in den Wahlkampf ein, sprach dem Ministerpräsidenten Kretschmann die "politische Schaffenskraft" für weitere fünf Jahre in diesem Amt ab, kritisierte den "Akademisierungswahn" bei den Grünen und erneuerte seine Forderung nach einem vorläufigen Aufnahmestopp für Flüchtlinge.

Die Diskussion um den Umgang mit Flüchtlingen sollte auch den weiteren Landestag bestimmen. CDU-Landesvorsitzender Thomas Strobl und CDU/CSU-Fraktionsvorsitzender Volker Kauder wandten sich in ihren Reden gegen einen Aufnahmestopp und verwiesen auf die aktuell geplante Verschärfung des Asylrechts. Der JU-Bundesvorsitzende Paul Ziemiak nannte dagegen die Zahl von 250.000 Flüchtlingen pro Jahr als realistisch zu handhabende Obergrenze.

Höhepunkt des Landestages war der gemeinsame Auftritt des CDU-Fraktionsvorsitzenden im Landtag und Spitzenkandidaten zur Landtagswahl 2016, Guido Wolf, und dem CSU-Ehrenvorsitzenden Edmund Stoiber. Beide griffen die Arbeit der grün-roten Landesregierung an und warben dafür, die "Südschiene" zwischen Baden-Württemberg und Bayern unter einer CDU-geführten Landesregierung wieder aufleben zu lassen.

In den weiteren Wahlen am Samstag wurden die Landtagskandidaten Fabian Gramling aus Besigheim und Manuel Hagel aus Ehingen an der Donau sowie der Tuttlinger JU-Kreisvorsitzende Martin Numberger zu stellvertretenden Landesvorsitzenden gewählt. Neuer Finanzreferent ist Kristoffer Werner aus Esslingen, Medienreferent ist der Tübinger JU-Kreischef Fabian Kemmer, als Schriftführerin wurde die Freiburger JU-Kreisvorsitzende Carolin Jenkner bestätigt.

Am Sonntag sprachen der CDU-Bezirksvorsitzende und frühere JU-Landeschef Thomas Bareiß und die jüngste Abgeordnete des Deutschen Bundestags Ronja Schmitt zu den rund 300 Delegierten und Gästen. Schmitt wurde auch als Beisitzerin im Landesvorstand bestätigt. Des Weiteren als Beisitzer gewählt wurden Dominik Apel, Mark Fraschka, Sylvia Gaiser, Christoph Hald, Christian Kellner, Fabien Knaus, Fabian Mänder, Markus Schuster und Christian Steck.

Quelle: Junge Union Baden-Württemberg

 

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