10.03.2017

Manuel Hagel sieht die SPD auf einer „Zeitreise in die Vergangenheit“

Generalsekretär Manuel Hagel MdL


CDU-Generalsekretär Manuel Hagel MdL hält Martin Schulz vor dessen Auftritt beim Parteitag der Landes-SPD am morgigen Samstag in Schwäbisch Gmünd nicht für einen „Flaschenöffner“, sondern vielmehr für den „Korkenknaller der SPD“.

Dass der Knall bereits am Abklingen sei, zeigten die jüngsten Umfragen. Wer mit Umverteilung und Klassenkampf Zukunft beschreiben wolle, verwechsle die eigenen Regierungsträume mit einer guten Zukunft für unser Land, kritisierte Hagel.

Dazu passe gut, dass sich die SPD in Schwäbisch Gmünd auf eine Zeitreise in die Vergangenheit begebe. „Zu erwarten ist ein echtes sozialdemokratisches Historiendrama mit Kandidat Schulz und seinem Rucksack voller rückwärtsgewandter Ideen in der Hauptrolle“, sagte der CDU-Generalsekretär.

Kandidat Schulz wolle über „Zeit für mehr Gerechtigkeit“ reden, besser wäre aber „Zeit für mehr Ehrlichkeit“. „Seine Vorschläge sind weder sozial noch finanzierbar“, kritisierte Hagel. Wer das Rentenniveau auf mindestens 50 Prozent anheben wolle, der müsse auch dazu sagen, was dann mit den Beitragssätzen passiere. Wer das Arbeitslosengeld Q fordere, der müsse ehrlicherweise auch sagen, dass am Ende die älteren Menschen mehr bezahlen, damit die jungen Menschen länger Arbeitslosengeld bezahlt bekommen können. Das alles tue Schulz nicht.

Interessant werde auch die Haltung der Landesvorsitzenden Leni Breymaier gegenüber Schulz zu beobachten sein, sagte Hagel: „Immerhin hatte sie sich noch wenige Stunden vor der Kandidatenkür Schulz‘ lautstark für Sigmar Gabriel als Kandidaten ausgesprochen.“ Ohnehin mute Breymaiers Slogan „Zeit für den Politikwechsel“ kurios an, da sie völlig ausblende, dass die SPD seit 1998 - mit Ausnahme von vier Jahren - an der Regierung beteiligt war. „Der Ruf nach einem Politikwechsel ist eine Bankrotterklärung an die eigene Politik der vergangenen zwei Jahrzehnte“, kritisierte der CDU-Generalsekretär.

 

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