29.03.2016

Gespräche zwischen Grünen und CDU in sachorientierter Atmosphäre

Pressekonferenz nach der Sondierung zwischen den Grünen und der CDU (Bild: CDU-BW)

"Es gehe darum, eine Regierung zu bilden, die das Land voranbringt", so CDU-Landeschef Thomas Strobl (Bild: CDU-BW)


Am Nachmittag fand die zweite Sondierung zwischen den Grünen und der CDU zur Bildung einer möglichen grün-schwarzen Koalition statt. Morgen entscheidet der CDU-Landesvorstand in einer gemeinsamen Sitzung mit den Kreisvorsitzenden darüber, ob die CDU Koalitionsverhandlungen mit den Grünen führt.

Die Sondierungsgespräche zwischen den Landesverbänden von Bündnis 90 / Die Grünen und der CDU Baden-Württemberg zur Bildung einer möglichen grün-schwarzen Koalition fanden in guter und sachorientierter Atmosphäre statt. Das berichten Ministerpräsident Winfried Kretschmann, der CDU-Landesvorsitzende Thomas Strobl, die Grünen-Landesvorsitzende Thekla Walker und der CDU-Fraktionsvorsitzende Guido Wolf im Anschluss der Presse.

Der CDU-Landeschef sagte, er sehe nichts derart Trennendes, dass keine Brücken gebaut und Kompromisse gefunden werden können. "Sollte am Ende eine Koalition mit den Grünen stehen, kann man aber nicht von einer Liebesheirat sprechen", so Thomas Strobl. Es gehe darum, eine Regierung zu bilden, die das Land voranbringt. Eines sei aber klar: Eine grün-schwarze Koalition sei keine Fortsetzung von Grün-Rot.

Der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Guido Wolf, könne sich Koalitionsverhandlungen mit den Grünen vorstellen, wenn man sich bei den Inhalten einig werde. "Es müsse aber auf alle Fälle eine deutliche CDU-Handschrift erkennbar werden", so Wolf.

Am morgigen Abend entscheidet der Landesvorstand mit den Kreisvorsitzenden der CDU Baden-Württemberg darüber, ob Koalitionsverhandlungen mit den Grünen aufgenommen werden.

 

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