21.07.2015

CDU-ProgrammWerkstatt "Politik für die Mitte der Gesellschaft"

Die ProgrammWerkstatt "Politik für die Mitte der Gesellschaft" fand in Remshalden statt (Bild: Uwe Venth)

Guido Wolf warf Grün-Rot vor, die gesellschaftliche Mitte aus dem politischen Blick verloren zu haben (Bild: Uwe Venth)

Die CDU formuliere eine 'Politik für die Mitte der Gesellschaft', stellte Thomas Strobl dar (Bild: Uwe Venth)

CDU-Generalsekretär Peter Tauber war als Gast nach Remshalden gekommen (Bild: Uwe Venth)


Bei der vierten ProgrammWerkstatt der CDU Baden-Württemberg haben sich knapp 150 Interessierte eingebracht. Themen der drei Foren waren "Vom Web 2.0 nach Baden-Württemberg 4.0 - Wirtschaftsperspektiven in Zeiten von Digitalisierung und Globalisierung", "Kommunal und sozial - demografischer Wandel" sowie "Baden-Württemberg: weltoffen, vielfältig, engagiert".

Erneut war es der Südwest-CDU gelungen, hochkarätige Fachleute für die Diskussion zu gewinnen - so an diesem Abend zum Beispiel den DGB-Landesvorsitzenden Nikolaus Landgraf und den Südwestmetall-Vorsitzenden Stefan Wolf.

"Die Herausforderungen des demografischen Wandels hat Grün-Rot aus den Augen verloren", betonte CDU-Fraktionschef und Spitzenkandidat Guido Wolf. Er warf der grün-roten Landesregierung vor, die gesellschaftliche Mitte aus dem politischen Blick verloren zu haben. "Egal ob in der Verkehrspolitik, in Fragen der Inneren Sicherheit oder im Hinblick auf unser Bildungssystem - überall werden aus ideologischen Gründen die Erfolge früherer baden-württembergischer Regierungen aufs Spiel gesetzt", kritisierte Wolf.

Die CDU strebe eine Politik an, die die gesellschaftliche Mittelschicht und den wirtschaftlichen Mittelstand entlaste, gemeinschaftliche Verantwortung stärke und eine soziale und Innere Sicherheit gewährleiste. "Kurz gesagt: Eine Politik, die gestaltet und nicht spaltet", sagte der Spitzenkandidat zur Landtagswahl.

"Das ist unser Anspruch als CDU: Wir formulieren eine 'Politik für die Mitte der Gesellschaft' - denn wir sind eine Volks- und keine Klientelpartei", betonte der CDU-Landesvorsitzende Thomas Strobl. Die Union denke nicht von den Rändern, sondern von der Mitte her: "Wir trauen den Menschen etwas zu. Deshalb wollen wir sie nicht bevormunden und ihnen vorschreiben, wie sie zu leben haben."

Ziel der Union sei es, die Rahmenbedingungen so zu setzen, dass die Menschen selbst und eigenverantwortlich ein gutes Leben führen können. "Wir wollen deshalb auch Antworten geben, wie das Arbeiten, das Leben, das Wirtschaften aussieht in Zeiten von Digitalisierung, von Globalisierung, von demografischem Wandel - in einer weltoffenen und vielfältigen Gesellschaft, wie wir sie hier bei uns in Baden-Württemberg haben", so Strobl.

Bei Flickr finden Sie Bilder von der ProgrammWerkstatt "Politik für die Mitte der Gesellschaft" in Remshalden.

 

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