29.02.2016

Allianz für den Wohnungsbau in Baden-Württemberg

Guido Wolf und Wolfgang Schuster: "Wohnen darf nicht länger Luxus sein" (Bild: CDU-BW)


"Unsere Allianz für Wohnungsbau hat das Ziel, Wohnungen schnell und kostengünstig, aber trotzdem mit hohen ökologischen und energetischen Standards zu bauen. Wohnen darf im 'Land der Häuslebauer' kein Luxus sein", sagten Spitzenkandidat Guido Wolf und der langjährige Stuttgarter Oberbürgermeister Wolfgang Schuster.

Deshalb müssen wir neue Wege des Bauens und Wohnens beschreiten. Ziel der Wohnungsbauinitiative einer künftigen CDU-geführten Landesregierung mit Vertretern der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft, der Kommunen, der Bausparkassen, der Architekten, Ingenieure und Stadtplaner ist es, mit innovativen Techniken und ökologischen Materialien nachhaltig und schnell Wohnungen zu bauen, die bezahlbar sind.

Möglich ist dadurch eine Miethöhe von maximal acht Euro pro Quadratmeter oder beim Kauf der Wohnung ein Quadratmeterpreis zwischen 2.200 und 2.500 Euro. Wolf: "So wollen wir besonders jungen Familien die Möglichkeit eröffnen, Wohnungen zu mieten oder zu kaufen, die sie sich auch leisten können."

Wolf und Schuster als Initiatoren der "Allianz für den Wohnungsbau Baden-Württemberg" haben vier Kostentreiber ausgemacht, die die Preise beim Wohnungsbau in die Höhe treiben: Bürokratiekosten, Steuern und Abgaben, Grundstückskosten und Baukosten. Notwendig seien eine Entrümpelung der Landesbauordnung und kommunalen Satzungen, steuerliche Erleichterungen und die verbilligte Abgabe von Grundstücken durch die Kommunen.

Laut Schuster können die Fertigungsprozesse der Automobilindustrie beim Wohnungsbau Vorbild sein: "Wie jedes Auto, das individuell gefertigt wird, lassen sich auch Wohnungen gleichzeitig industriell und individuell bauen, zumal sie deutlich weniger Einzelteile haben als ein Automobil."

Vorgeschlagen werden zehn Qualitätskriterien als Voraussetzung für eine Förderung, beispielsweise durch die Landeskreditbank, wodurch hochwertiger Wohnungsbau sichergestellt werden soll. Wichtig dabei seien unter anderem die städtebauliche Anpassung des Baukörpers, individuelle Grundrisse, generationengerechtes Wohnen, ökologische Baumaterialien und schnelle Realisierung durch industrielle Anfertigung.

Wolf und Schuster abschließend: "Alle wissen, dass der soziale Mietwohnungsbau im bisherigen Stil nicht mehr zu bezahlen ist. Mit unserem Vorschlag wollen wir das ändern. Uns ist daran gelegen, dass Menschen mit einem durchschnittlichen Verdienst für ihre Familien schöne und ordentliche Wohnungen finden. Das gehört zu unserer sozialen und gesellschaftlichen Verantwortung."

 

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