23.04.2015

Wolf: "Baden-Württemberg muss das Smart Valley in Europa werden!"

Wolf: "Baden-Württemberg muss das Smart Valley in Europa werden!" (Bild: Andy Ridder)


"Die digitale Revolution wird die Welt noch stärker verändern als die industrielle Revolution. Sie ist auch kein vornehmlich technikbasierter Prozess: Sie ist ein Megathema für die Wirtschafts-, Gesellschafts-, Rechts- und Bildungspolitik und auch für die Innere Sicherheit."

"Wir wollen auch in Zukunft ein erfolgreiches und lebenswertes Baden-Württemberg haben. Auch im digitalen Zeitalter sollen die Menschen hier gerne, zufrieden und sicher leben. Vor allem aber sollen sie von der Digitalisierung profitieren. Eine erfolgreiche Digitalisierungsstrategie muss die baden-württembergischen Stärken analysieren und die Bereiche identifizieren, in denen wir bereits weltweit führend sind oder im digitalen Zeitalter werden können“, sagte der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Guido Wolf, im Nachgang zu einem Besuch bei SAP in Walldorf. Wolf hatte die Konzernzentrale auf Einladung des örtlichen CDU-Wahlkreisabgeordneten Karl Klein besucht, um sich umfassend über den Megatrend Digitalisierung zu informieren.

Aus Sicht der CDU-Landtagsfraktion müsse die Digitalisierungsoffensive für Baden-Württemberg umfassend aufgebaut sein. Vier zentrale Säulen müssten die Träger sein. "Die erste Säule betrifft die Exzellenz. Baden-Württemberg muss ein weltweites Alleinstellungsmerkmal in Schlüsselbereichen der digitalen Wirtschaft entwickeln. Vernetzte Mobilität, digitale Produktion, digitale Gesundheitswirtschaft und Smart Data müssen hier kraftvoll angegangen werden. Die zweite Säule muss die gesamte Breite der baden-württembergischen Wirtschaft in den Blick nehmen. Hier müssen alle Akteure in die Lage versetzt werden, die Chancen der Digitalisierung auch wirklich nutzen zu können. Gerade hier muss das Land eine lenkende Funktion, z.B. durch das Wirtschaftsministerium übernehmen", erklärte Wolf.

"Die dritte Säule heißt Teilhabe. Damit auch die Gesamtgesellschaft am digitalen Aufbruch teilhaben kann, muss das Land die notwendigen Voraussetzungen schaffen, damit jeder Bürger lernt, mit den digitalen Möglichkeiten umzugehen. Dafür brauchen wir vor allem zwei Dinge: Digitale Bildung und die Verfügbarkeit von Breitband. Die vierte und letzte Säule betrifft unsere Werte und Normen. Heute ist noch völlig offen, wie die Digitalisierung konkret unseren Alltag, aber auch unser Gemeinwesen und politische Entscheidungen verändern wird.

Wir müssen den Prozess der Digitalisierung auf Grundlage unseres Wertekanons reflektieren, durchdachte Antwortstrategien entwickeln und so seinen Verlauf in unserem Sinne gestalten. Wir müssen die Folgen der digitalen Revolution abschätzen können und dazu eignet sich am besten eine interdisziplinär ausgerichtete Denkfabrik, die die Herausforderungen für Staat, Wirtschaft und Gesellschaft erforscht", betonte Wolf. "Wir sind bis heute untrennbar verbunden mit dem Automobil und haben hier gezeigt, was für ein Potential darin steckt, in der Welt die führende Region zu sein. Das muss uns auch im digitalen Zeitalter gelingen", so Wolf.

Quelle: CDU-Landtagsfraktion

 

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