03.11.2014

Wirtschaftsforum der CDU Baden-Württemberg in Meßkirch

Wirtschaftsforum der CDU Baden-Württemberg in Meßkirch (Bild: CDU-BW)

EU-Kommissar Günther Oettinger und CDU-Landeschef Thomas Strobl (Bild: CDU-BW)

Das Wirtschaftsforum fand in den Räumlichkeiten der Firma Bix in Meßkirch statt (Bild: CDU-BW)

Landesvorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung, Reinhard Löffler (Bild: CDU-BW)


Ein gemeinsames Bekenntnis zum Mittelstand als wirtschaftliches Rückgrat Baden-Württembergs sowie die Forderung nach der landesweiten Versorgung mit schnellem Internet gab es beim Wirtschaftsforum der CDU Baden-Württemberg.

Beim Forum Mittelstand, Handwerk, Familienunternehmen, zu dem die Landespartei gemeinsam mit der Mittelstands- und Wirtschafts-vereinigung zur Firma Bix nach Meßkirch (Kreis Sigmaringen) eingeladen hatte, waren der ehemalige baden-württembergische Ministerpräsident und heutige EU-Kommissar Günther H. Oettinger und der CDU-Landeschef Thomas Strobl die Hauptredner.

Der CDU-Landesvorsitzende Thomas Strobl verwies auf die gegenwärtige industrielle Revolution. Mit "Industrie 4.0" wird die Einbeziehung digitaler Medien sowie des Internets in die Wirtschaft umschrieben. "Neben der Globalisierung und dem demographischem Wandel sind die Digitalisierung und Vernetzung von Wirtschaft und Gesellschaft die größte Herausforderung unserer Zeit", so Strobl.

Wer noch nicht begriffen habe, dass für die Stärke des Landes Baden-Württembergs die Balance von Stadt und Ländlichem Raum notwendig ist, der habe Baden-Württemberg noch nicht verstanden, ergänzte der CDU-Landeschef. Gerade im Ländlichen Raum klaffen große Lücken im Anschluss an die Datenautobahn.

Bisher, so Strobl, seien erst 70 Prozent des Landes an die Internet-Autobahn angeschlossen. "Aber auch der letzte Schwarzwaldbauer braucht schnelles Breitband." Bayern investiere in drei Jahren allein 1,5 Mrd. in den digitalen Wandel, davon 500 Millionen Euro in den Breitbandausbau, in Baden-Württemberg seien es gerade einmal 50 Millionen Euro, ergänzte der CDU-Landeschef.

Der frühere Ministerpräsident und neue EU-Kommissar für digitale Wirtschaft und Gesellschaft, Günter H. Oettinger, spannte den Themenbogen noch weiter. Der EU-Kommissar bezeichnete die Form des Familienunternehmens, die es überwiegend in Baden-Württemberg, Bayern und Westfalen gebe, als Wirtschafts- und Kulturgut.

"Dieser Mittelstand darf nicht Opfer der Globalisierung werden", so EU-Kommissar Günther Oettinger. Er untermauerte sein Bekenntnis zum Mittelstand mit der Feststellung, die Produkte von Daimler und Audi hätten ihre Qualität auch den erfinderischen und einfallsreichen mittelständischen Zulieferern zu verdanken.

Oettinger unterstrich die Bedeutung der Breitbandversorgung. Er hält einen Zeitplan für notwendig, um in den "nächsten fünf Jahren jedes Dorf und jede kleine Siedlung" überall in der Europäischen Union mit schnellem Internet zu versorgen.

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