24.02.2014

"Was denken junge Menschen über die wichtigen Zukunftsthemen?"

Jugend-Zukunfts-Werkstatt der CDU und der JU in Remshalden (Bild: CDU-BW)

Winfried Mack und Claus Paal moderierten die Veranstaltung (Bild: CDU-BW)

CDU-Landeschef Strobl betonte die Wichtigkeit der Jugend-Zukunfts-Werkstatt (Bild: CDU-BW)

Workshops tagten zu den Themen Bildung, Mobilität, Integration und Netzpolitik (Bild: CDU-BW)


Jugend-Zukunftswerkstatt der CDU und JU Baden-Württemberg in Remshalden: Strobl, Mack, Paal, Hauk und Wolf diskutierten mit jungen Menschen über die politischen Schwerpunkte in den Bereichen Bildung, Integration, Netzpolitik und Mobilität

Bei der Jugend-Zukunftswerkstatt der CDU und der Jungen Union Baden-Württemberg im Schnaithmann-Forum in Remshalden-Grunbach diskutierten rund 70 junge Menschen über die politischen Schwerpunkte der CDU in den Bereichen Bildung, Integration, Netzpolitik und Mobilität. Bei der vom stellvertretenden Landesvorsitzenden Winfried Mack initiierten und zusammen mit dem Landtagsabgeordneten Claus Paal durchgeführten Veranstaltung ging es um die Forderungen junger Menschen an die Politik, ob auf kommunaler, Landes- oder Bundesebene.

CDU-Landeschef Thomas Strobl betonte die Wichtigkeit der Jugend-Zukunftswerkstatt und lobte das Projekt als einen wichtigen Baustein für die Südwest-CDU auf dem Weg zur Regierungsverantwortung im Jahr 2016: "Wenn man darüber nachdenkt, auf welchen Feldern heute die entscheidenden Weichenstellungen dafür getroffen werden, dass wir auch morgen noch in Wohlstand und Sicherheit leben können", so Thomas Strobl, "dann kommt man sehr rasch auf die Themen, die wir in den Workshops behandeln."

In einer Talkrunde diskutierten Landtagspräsident Guido Wolf, der CDU-Fraktionsvorsitzende Peter Hauk, JU-Landesvorsitzender Nikolas Löbel und der JU-Bezirksvorsitzende Lutz Kiesewetter zusammen mit dem SWR-Moderator Jürgen Hörig über die Attraktivität der Politik für junge Menschen. Im Anschluss ging es für die Teilnehmer der Jugend-Zukunftswerkstatt in die Workshops, wo konkrete Forderungen formuliert wurden:

Für den Workshop Bildung war es ein zentrales Thema, mehr Praxisorientierung in der Schule zu schaffen. Dies könne etwa durch mehr Berufspraktika in der Schule oder die Zusammenarbeit mit Handwerksbetrieben erfolgen. Auch der Umgang mit neuen Medien könnte demnach ebenso wie "Knigge-Kurse" Thema in der Schule sein. Daneben war es den Jugendlichen ein Anliegen, Leistungsanreize für Lehrer zu setzen – etwa durch eine leistungsorientierte Bezahlung, ein Punktesystem für Fortbildungen und häufigere Unterrichtsbesuche.

Der Workshop Integration stellte insbesondere heraus, wie die CDU als Partei für die Migrantinnen und Migranten attraktiver werden könnte. Ziel der Jugendlichen und jungen Erwachsenen war es, "jemanden nicht als Migranten zu begreifen, sondern als Teil der Gesellschaft" und so offener auf die Menschen zuzugehen – ohne dabei die eigenen Werte zu verleugnen.

Im Workshop Netzpolitik war ein wichtiges Thema der Datenschutz, bei dem Deutschland zwar international führend ist, der sich aber im Netz nicht immer durchsetzen lässt. Daher soll hier – etwa in den Schulen – verstärkt über Möglichkeiten wie die Verschlüsselung aufgeklärt werden. Außerdem forderten die Jugendlichen den Ausbau von Breitband-Anschlüssen und freiem WLAN. Zudem müsse auch in der Politik das Bewusstsein dafür gestärkt werden, dass das Netz mehr Chancen als Risiken für die Gesellschaft mit sich bringt und dass diese richtig genutzt werden müssen.

Im Workshop Mobilität wurde der Schwerpunkt auf Automobil-fahrzeuge gelegt, obwohl Mobilität natürlich auch ÖPNV, Schiffs- und Luftverkehr umfasst. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen diskutierten neben den Vor- und Nachteilen der verschiedenen Antriebstechnologien auch über aktuelle Verkehrsprobleme und denkbare Lösungen. Weiterhin wurden Forderungen formuliert, wie von Seiten der Politik bei Stauknoten die Infrastruktur ausgebaut werden kann, wie höhere Forschungsausgaben für alternative Antriebstechnologien getätigt werden oder die Politik stärker in den Dialog mit den Automobilunternehmen treten können.

Bilder der Jugend-Zukunftswerkstatt der CDU und der Jungen Union Baden-Württemberg finden sich bei Facebook und Flickr.

 

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