30.01.2013

Thomas Strobl zum Kooperationsabkommen mit der Bundeswehr: "Die Bundeswehr gehört in die Mitte der Gesellschaft"

CDU-Landeschef Thomas Strobl (Bild: Laurence Chaperon)


Kultusminister Andreas Stoch will das Kooperationsabkommen mit der Bundeswehr kritisch prüfen. Dazu erklärte der CDU-Landesvorsitzende Thomas Strobl:

"Frauen und Männer kämpfen tapfer für Deutschland, für die Sicherheit in Deutschland, sind in humanitären Missionen eingesetzt. Viele von ihnen kommen aus Baden-Württemberg. Mit höchstem persönlichem Einsatz leisten sie einen Beitrag, um unser Land sicherer zu machen. Alleine in Afghanistan sind drei von ihnen gefallen und haben damit das höchste Opfer gebracht, das ein Mensch bringen kann.

Es waren Soldaten aus Bad Saulgau, Ulm und Backnang. Sie haben alles für unser Land gegeben. Alles, was sie hatten; alles was sie noch hätten sein können. Ihr Wirken dient dem Frieden - ja, notfalls auch der Erzwingung von Frieden. Wir stehen in der Schuld dieser Menschen.

Deshalb fände ich es respektslos, wenn die grün-rote Landesregierung durch eine Kündigung des Kooperationsabkommens den Eindruck vermitteln würde, sie wolle unsere Armee nicht in der Mitte der Gesellschaft haben."

 

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