20.07.2013

Thomas Strobl: "Wir sind keine Klientel-, sondern Volkspartei."

Thomas Strobl hat für Annette Widmann-Mauz eine Bohrmaschine im Gepäck. Damit sie auch weiterhin dicke Bretter bohren kann (Bild: FU-BW)


CDU-Landesvorsitzender Thomas Strobl beim Landesdelegiertentag der Frauen Union in Hechingen: "Wir wollen den Frauenanteil unter den Mitgliedern, in unseren Vorständen und in unseren Fraktionen erhöhen."

"Wer wissen will, wie die Baden-Württemberger ticken, sollte unsere CDU-Frauen fragen. Das ist das Ergebnis der ‚Frauen im Fokus‘-Umfrage, die wir gemacht haben", sagte der CDU-Landesvorsitzende Thomas Strobl beim Landesdelegiertentag der Frauen Union Baden-Württemberg in Hechingen: "Deshalb ist es von so zentraler Bedeutung, dass wir den Frauenanteil unter unseren Mitgliedern, in unseren Vorständen und in unseren Fraktionen erhöhen."

Dabei gehe es keinesfalls um eine kurzfristige Modeerscheinung, sondern um etwas Bedeutenderes: "Es geht um unseren Anspruch, den wir als CDU Baden-Württemberg an uns richten, unserem Land und seinen Menschen zu dienen – dem ganzen Land und allen seinen Menschen. Wir sind keine Klientelpartei, sondern Volkspartei – übrigens die einzige in Baden-Württemberg." Eine Volkspartei müsse die Bevölkerung in ihrer Mitgliedschaft, in ihren Vorständen und Fraktionen auch abbilden: "Sonst droht ihr die Gefahr, sich vom Leben zu entfernen." Deshalb sei die Frauenförderung auch eine Aufgabe jedes Mitglieds.

Diese Aufgabe sei ein Marathonlauf und ihre Lösung werde Zeit beanspruchen: "Es geht aber nicht um den schnellen Punkt, sondern um den nachhaltigen Erfolg." Gerade auch die politischen Mitbewerber müssten von ihrem hohen Ross herabsteigen: "Jeder trägt in seinem Bereich Verantwortung. Unter Grün-Rot wurden in den Ministerien fast 30 Leitungsstellen neu geschaffen – aber nur drei Frauen eingestellt. Die Spitzenbeamten in den Ministerien: alle männlich bis auf eine. Im Kultusministerium: Die SPD-Männer mobben eine Ministerin weg und die Nachfolge ist männlich. Das ist die Frauenförderung von Grün-Rot!"

In der CDU hingegen bewege sich etwas: "Wir haben uns durch ‚Frauen im Fokus‘ viele gute inhaltliche Impulse erarbeitet – etwa bei den Verbesserungen für die Renten von Müttern, deren Kind vor 1992 geboren wurde, oder bei unserer Ganztagsschulinitiative. Diesen Weg gehen wir weiter, kraftvoll und entschlossen."

 

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