11.12.2012

Thomas Strobl: "Nils Schmid fordert von seiner Partei eine komplette Selbstverleugnung"

CDU-Landeschef Thomas Strobl (Bild: Laurence Chaperon)


"Angesichts solcher Äußerungen von Nils Schmid würde man sich nicht einmal mehr wundern, wenn er die SPD in Baden-Württemberg bald komplett auflöst und kurzerhand mit den Grünen fusioniert", kommentierte der CDU-Landesvorsitzende Thomas Strobl die Äußerungen von SPD-Landeschef Nils Schmid zu möglichen Absprachen zwischen Grünen und SPD hinsichtlich der Direktmandate bei der Bundestagswahl 2013. In diesem Zusammenhang sprach Schmid auch von möglichen bürgeroffenen Vorwahlen zwischen Grünen- und SPD-Direktkandidaten in den einzelnen Wahlkreisen.

"Offenbar hat Nils Schmid überhaupt keine Hoffnung mehr, dass seine Partei den 20-Prozent-Turm verlassen könnte, in den er die SPD geführt hat. Man könnte sagen: Immerhin zeichnet ihn diese realistische Einschätzung aus", so Thomas Strobl weiter: "Im Ernst gesprochen, ist diese Selbstaufgabe einer einst so stolzen Volkspartei in Baden-Württemberg erschreckend. Der Vorsitzende verlangt von seiner Partei nicht weniger, als sich aufzugeben.

Das ist der deutschen Sozialdemokratie unwürdig. Offenbar beginnt Nils Schmid, an der Rolle als kleiner Partner der Grünen Gefallen zu finden und es sich persönlich im Schatten des Ministerpräsidenten gemütlich einzurichten. Schmid will Kretschmanns artigen Juniorpartner geben und gibt sich mit den Krümeln zufrieden, die die Grünen der SPD hinwerfen."

 

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