13.02.2015

Thomas Strobl besuchte den Filderstädter Integrationsverein Integra

CDU-Landeschef Strobl besuchte den Filderstädter Integrationsverein Integra (Bild: CDU Filderstadt)


Der CDU-Landesvorsitzende hat den Verein Integra e.V. in Filderstadt-Plattenhardt besucht. Integra steht für Bildung, Beratung und Begegnung. Strobl zeigte sich beeindruckt von den Leistungen des Vereins und betonte, dass Bildung sehr wichtig sei.

Auf Vermittlung von Landesvorstandsmitglied Birgül Akpinar kamen der CDU-Landesvorsitzende Thomas Strobl, der Bundestagsabgeordnete Michael Hennrich und der Landtagsabgeordnete Thaddäus Kunzmann in den Räumen des Integrationsvereins in Filderstadt-Plattenhardt für ein umfangreiches Informationsgespräch mit dessen Leitung, Familie Havlaci, und weiteren Mitgliedern und Interessierten zusammen.

Integra steht für Bildung, Beratung und Begegnung. Aktuell sind für den Verein 24 ehrenamtliche Soziallotsen als Kulturdolmetscher für Personen mit Migrationshintergrund in Filderstadt im Einsatz. Sie helfen bei Gesprächen in Kindergärten, Schulen, Ämtern, Krankenhäusern, mit Senioren, bei Gesundheits- und Erziehungsfragen, sind aber auch bei der sozialpädagogischen Einzel- und Familienberatung mit dabei.

Die Stadt Filderstadt unterstützt den Verein finanziell bei dessen Mietzahlungen. Rund 27 Prozent der hiesigen Bevölkerung hat einen Migrationshintergrund. "Die eigentliche Vereinsarbeit finanziert sich jedoch durch Mitgliedsbeiträge und vor allem durch Spenden", so die Integra-Vorsitzende Barbara Havlaci-Ludwig. Um an Zuschüsse für Projekte zu gelangen, die durch deutsche und europäische Initiativen ausgelobt werden, ist zumeist ein Eigenanteil von ca. 25 bis 30 Prozent der Projektkosten notwendig. "Dies ist häufig das Problem", so Mehmet Havlaci, Vorstandsmitglied von Integra e.V.

Thomas Strobl lobte die vielfältige Arbeit des Vereins, die weit über Filderstadt hinaus Vorbildcharakter hat, als segensreiche Einrichtung. Strobl zeigte sich beeindruckt von den Leistungen des Vereins und betonte, dass Bildung sehr wichtig sei. Kein Jugendlicher dürfe "durch den Rost fallen", egal ob deutscher oder ausländischer Herkunft. "Unabhängig von der Herkunft kann man erfolgreicher Unternehmer, Arzt oder Lehrer werden", so Strobl. "Wir brauchen eine gute Mischung aus Ehrenamt, Kommune, Landes- und Bundespolitik bis hin zu europäischen Programmen", sagte Strobl abschließend.

Birgül Akpinar äußerte sich am Ende der Veranstaltung zufrieden über das große Interesse seitens der Verwaltung und der Politik. Akpinar zeigte sich mit Familie Havlaci zuversichtlich, "dass heute einige Menschen auf Aspekte in der Vereinsarbeit von Integra aufmerksam wurden, die diesen bislang so nicht bekannt war.

 

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