27.01.2012

Strobl zum Flächenverbrauch: "Lebensmittel kommen nicht einfach aus dem Supermarkt"

Bild: Valcho / fotolia.com


"Die Forderung der baden-württembergischen Landwirte, dem Flächenverbrauch eine Grenze zu setzen, hat unsere volle Unterstützung", erklärt der Landesvorsitzende der CDU Baden-Württemberg, Thomas Strobl, angesichts einer entsprechenden Unterschriftenaktion des Bauernverbandes mit dem Motto "Stoppt Landfraß!"

"Es ist überhaupt nicht nachhaltig, weiter im Übermaß landwirtschaftliche Flächen für die Bebauung zu beanspruchen. Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung und sinkender Bevölkerungszahlen ist es wichtig, die Chancen und Möglichkeiten im innerstädtischen und innerdörflichen Bereich zu nutzen und auszuschöpfen, statt weiter landwirtschaftliche Fläche zu verbrauchen.

Lebensmittel kommen nicht einfach aus dem Supermarkt – auch wenn viele Menschen das inzwischen glauben. Die Landwirte, die unsere Nahrungsmittel herstellen, verdienen unsere Unterstützung. Deshalb ist die Reduzierung des Flächenverbrauchs von entscheidender Bedeutung. Es ist auch nicht hinnehmbar, dass Ausgleichsflächen - etwa wenn eine Windkraftanlage oder eine neue Stromleitung gebaut werden -praktisch nur von der Landwirtschaft bereitgestellt werden müssen", erklärt Strobl, der heute auch beim Bauerntag des Bauernverbandes Heilbronn-Ludwigsburg in Ilsfeld-Auenstein zu Gast ist.

 

KAMPAGNEN & AKTIONEN

Aktuell auf CDU.TV