02.04.2015

Strobl: "Es dient den Menschen, dass es Sonn- und Feiertage gibt"

Thomas Strobl: "Es dient den Menschen, dass es Sonn- und Feiertage gibt." (Bild: Elke Groß)


Mit Blick auf die Diskussion über das Tanzverbot erklärt der CDU-Landesvorsitzende Thomas Strobl: "Es dient den Menschen, dass nicht alle Tage gleich sind - dass es Sonn- und Feiertage gibt."

"Es hat mit den Werten zu tun, die unsere Gesellschaft zusammenhalten, dass wir nicht alle Traditionen über Bord werfen. Es dient den Menschen, dass nicht alle Tage gleich sind – dass es Sonn- und Feiertage gibt, an denen die Menschen Zeit, Gelegenheit und Muße haben, um innezuhalten. Ich kann nur scharf davor warnen, alle Tage gleich machen zu wollen: Es muss einen Unterschied machen, ob Sonntag oder Dienstag, ob Sonntag oder Donnerstag ist!

Deshalb wäre es auch falsch, den Sonntag abzuschaffen, indem wir ihn kommerzialisieren und immer mehr verkaufsoffene Sonntage machen. Auch wenn es schon heute viele Menschen gibt, die sonntags arbeiten müssen, bei den Rettungsdiensten und in Krankenhäusern, bei Polizei und Feuerwehr, bei den Medien, in der Gastronomie und Hotellerie. Das muss die Ausnahme bleiben!

Es ist durch keinen anderen Tag zu ersetzen, dass der Sonntag in der Regel arbeitsfrei bleibt. Sonntags spielen die Kinder ihr Fußball- oder Volleyballturnier – und da wollen Vater und Mutter dabei sein! Sonntags ist die Zeit, dass sich Familie, Verwandte, Freunde treffen können. Unser Ziel ist nicht, dass sich die Familien der Wirtschaft anpassen, sondern eine familienfreundliche Wirtschaft."

 

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