05.06.2012

Strobl bietet erneut ´Pakt für Ausbau der Ganztagsschulen´ an

Bild: CDU-BW


Zur aktuellen Studie der Bertelsmann-Stiftung zum Ausbau der Ganztagsschulen, erklärte der Landesvorsitzende der CDU Baden-Württemberg, Thomas Strobl:

"Die im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung erarbeitete Studie unterstreicht, dass über den richtigen und notwendigen Ausbau der Kleinkindbetreuung in den letzten Jahren aus dem Blick geraten ist, dass wir auch bei der Ganztagsschule einen ganz erheblichen Nachholbedarf haben", sagte der Landesvorsitzende der CDU Baden-Württemberg, Thomas Strobl.

"Es macht keinen Sinn, dass wir im Bereich der Kleinkindbetreuung mit erheblicher Anstrengung ein bedarfsdeckendes Betreuungsangebot schaffen, zugleich aber die Ganztagsbetreuung im Schulbereich vernachlässigen. Das ist Politik nach dem Motto: Mit dem einen Fuß aufs Gaspedal, mit dem anderen auf die Bremse! So entsteht spätestens im schulpflichtigen Alter der Kinder eine Betreuungslücke, die die Erfolge des Ausbaus der Kleinkindbetreuung zunichtemacht."

Nachholbedarf bestehe in Baden-Württemberg vor allem im Bereich der Grundschule. Der Anstieg der Teilzeitquote von berufstätigen Müttern mit Kindern im Grundschulalter gebe darauf einen eindeutigen Hinweis. Um im Bereich der Grundschule ein Betreuungsangebot zu schaffen, das den Zielen des KITA-Ausbaus entspricht, müsste, grob geschätzt, an rund 1.000 Schulen ein entsprechendes Betreuungsangebot aufgebaut werden. Von diesem Ziel sei man leider sehr weit entfernt.

"Auch beim Ausbau der Ganztagsschule darf es im Sinne einer Politik für mehr Wahlfreiheit nicht um die Festschreibung eines bestimmten Familienmodells gehen", erklärte Thomas Strobl. Ihr Ausbau müsse deshalb auch in Form der offenen Ganztagsschule erfolgen, die nach dem Unterricht ein zusätzliches, freiwilliges Nachmittagsprogramm anbiete.

"Unser Angebot steht: Wir als CDU sind bereit, mit der grün-roten Landesregierung einen ‚Pakt für den Ausbau der Ganztagsschule’ zu schließen, in dem wir gemeinsam den genauen Bedarf ermitteln und Finanzierungs-möglichkeiten suchen. Denn klar ist: Mit neuen Schulden darf der Ausbau der Ganztagsschulen nicht finanziert werden - das wäre Politik für unsere Kinder auf dem Rücken unserer Kinder."

 

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