24.09.2014

Staatssekretär Markus Grübel beim Arbeitskreis Bundeswehr

AK-Vorsitzender Roderich Kiesewetter und Parl. Staatssekretär Markus Grübel (Bild: Christine Jerabek)


Grün-Rot verunsichert Schüler und Lehrer bei der Diskussion zur Außen- und Sicherheitspolitik an Bildungseinrichtungen - Parlamentarischer Staatssekretär im Verteidigungsministerium im Arbeitskreis Bundeswehr zum Thema Jugendoffiziere.

"Die Bundeswehr ist eine staatliche Organisation und genießt den gleichen Stellenwert wie unsere Universitäten, Schulen und Lehrer", so die zentrale Botschaft von Markus Grübel. Seit 1976 referieren permanent knapp 100 Jugendoffiziere der Bundeswehr an deutschen Bildungseinrichtungen zur Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik – ohne dabei Eigenwerbung für die Bundeswehr als Arbeitgeber zu betreiben.

Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine vor der europäischen Haustür, die Terrorgruppe Islamischer Staat, die Krankheit Ebola in Afrika sowie die zahlreichen weiteren Krisen- und Konfliktherde des Weltgeschehens zeigen, dass ein unmittelbar steigendes Interesse an verlässlicher Information sowie Diskussion zur Außen- und Sicherheitspolitik der Gesellschaft besteht.

"Wo, wenn nicht in der Schule, gemeinsam mit den Jugendoffizieren und in Verantwortung unserer Lehrer, sollen diese zahlreichen Fragen unserer Schüler geklärt werden?", fragt sich Grübel. Die Grundsätze für politische Bildung in Bildungseinrichtungen und damit die Basis für die Arbeit der Jugendoffiziere stellt der Beutelsbacher Konsens dar, der seit 1976 gilt und nicht erst seit der Vereinbarung der rot-grünen Landesregierung mit der Bundeswehr 2014.

Mit der im August 2014 geschlossenen Kooperationsvereinbarung zwischen Kultusminister Andreas Stoch und der Bundeswehr reglementiert die grün-rote Landesregierung zusätzlich die Arbeit der Jugendoffiziere in Baden-Württemberg, weil sie suggeriert, dass ein zusätzlicher Zugang für die Friedens- und Sicherheitspolitik neben der Bundeswehr zur verantwortlichen Meinungsbildung nötig sei. Der Absatz über den zusätzlichen Zugang zu Informationen im Themenfeld der Friedens- und Sicherheitspolitik bleibt jedoch die Information über die Akteure, ihre Interessen und Qualifikation schuldig.

"Diese neue Kooperationsregelung verunsichert Schüler, Lehrer sowie die Gesellschaft bei der erforderlichen Diskussion zur Außen- und Sicherheitspolitik. Es werden weniger Besuche von Jugendoffizieren als Folge daraus bei der Bundeswehr angefragt", so Grübel. "Als CDU Baden-Württemberg laden wir daher weiterhin alle Lehrerinnen und Lehrer dazu ein, das Angebot der Bundeswehr anzunehmen und somit den Unterricht durch Jugendoffiziere im Bereich der politischen Bildung zu erweitern", so der Vorsitzende des Arbeitskreises Bundeswehr, Roderich Kiesewetter.

Im Rahmen der Neuausrichtung der Bundeswehr wurden das Karrierecenter in Stuttgart sowie elf Karriereberatungsbüros in Baden-Württemberg in den Dienst gestellt. "Mit meinen Mitarbeitern beraten wir interessierte Schulabgänger zu den zahlreichen zivilen und militärischen Berufsmöglichkeiten innerhalb der Bundeswehr. Wir sind die richtigen Ansprechpartner in unseren Büros, auf Messen und im Internet auf dem Weg zur passenden Ausbildung bei der Bundeswehr. Damit unterscheiden wir uns maßgeblich von den Jugendoffizieren und ihrer Arbeit in den Schulen", erklärt der Dezernatsleiter der Karriereberatung Baden-Württemberg, Oberstleutnant Ralf Jakobeit.

Quelle: AK Bundeswehr der CDU Baden-Württemberg

 

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