18.02.2015

Spitzenkandidat Guido Wolf beim Politischen Aschermittwoch der CDU

Spitzenkandidat Guido Wolf wird beim Politischen Aschermittwoch der CDU gefeiert (Bild: Uwe Venth)

Spitzenkandidat Guido Wolf sprach als Hauptredner beim Aschermittwoch der CDU in Fellbach (Bild: Uwe Venth)

Die Alte Kelter in Fellbach ist mit knapp 2.000 Gästen voll besetzt (Bild: Uwe Venth)

Zuvor sprach der CDU-Landesvorsitzende Thomas Strobl in Fellbach (Bild: Uwe Venth)


Der Spitzenkandidat der CDU Baden-Württemberg für die Landtagswahl 2016 und Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Guido Wolf, sprach beim 13. Politischen Aschermittwoch der CDU Baden-Württemberg, der CDU Nordwürttemberg und der CDU Rems-Murr in der Alten Kelter in Fellbach.

Guido Wolf ging in einer kämpferischen Rede scharf mit der Politik der grün-roten Landesregierung ins Gericht. "Chaos in der Bildungspolitik, Stillstand in der Verkehrspolitik, Gängelung der Wirtschaft, das haben die Menschen dieses Landes nicht verdient." Er nahm besonders den grünen Verkehrsminister Winfried Hermann ins Visier. Dieser sei zur personifizierten Feststellbremse der Verkehrspolitik in Baden-Württemberg geworden. Allein mit neuen Fahrradwegen lasse sich das Land nicht voranbringen.

Wolf kritisiert die grün-rote Bildungspolitik


Der Spitzenkandidat kritisierte vor allem die grün-rote Bildungspolitik. Die vom SPD-Kultusminister Andreas Stoch propagierte Stärkung der Realschule sei ein Märchen. Sie sei schlechter ausgestattet als die Gemeinschaftsschule, die von Grün-Rot angestrebte Bildungsgerechtigkeit werde damit konterkariert. Bei dem Chaos in der Bildungspolitik sei es jedenfalls kein Wunder, dass Stoch seine eigenen Kinder auf eine Privatschule schicke.

Vier Jahre Grün-Rot in Baden-Württemberg seien vor allem vier Jahre Verbotspolitik, stellte der CDU-Fraktionsvorsitzende fest und listete eine ganze Reihe von Verbotsvorschlägen der Grünen auf. "Wir brauchen eine bessere Welt, aber keine grünen notorischen Weltverbesserer", sagte Wolf und schwor die knapp 2.000 Gäste des Politischen Aschermittwochs der CDU schon heute auf den Landtagswahlkampf 2016 ein: "Die Stimmung zeigt: In unserer Partei gibt es Aufbruch. Die CDU ist nah an der Basis. Wir können und werden kämpfen."

Die CDU sei nach dem Machtverlust von 2011 entstaubt, durchgefegt und diskussionsfreudiger. Sie wolle den Menschen ihre Verantwortung zurückgeben. Zwar sei die CDU in den 58 Jahren ein bisschen überheblich geworden, bei den Grünen reichten vier. Wolf: "Unsere Verbündeten sind die Menschen, mit denen wollen wir eine Koalition bilden."

Strobl fordert ein schuldenfreies Baden-Württemberg

Zuvor forderte der CDU-Landesvorsitzende Thomas Strobl ein schuldenfreies Baden-Württemberg als Alternative zur Politik von Grün-Rot: "Für Baden-Württemberg gibt es nur den ersten Platz. Und nur die CDU bringt das Land wieder auf diesen ersten Platz." Mögen sich die Grünen am Aschermittwoch in Biberach treffen, mögen sich die Sozialdemokraten in Ludwigsburg versammeln: "Das politische Herz Baden-Württembergs schlägt in Fellbach, beim größten politischen Stammtisch des Landes", so der CDU-Landeschef. Fünf Jahre grün-rote Politik seien genug, so Strobl, zehn Jahre wären eine Katastrophe.

Der CDU-Landeschef ging auf die Freihandelsabkommen mit Kanada und den USA ein. Niemand habe ein so großes Interesse an einem freiem Handel wie das exportstarke Baden-Württemberg. Strobl sprach sich deshalb für den Abschluss der Freihandelsabkommen aus: "Wir sagen Ja zum freien Handel mit Nordamerika. Die Abkommen bedeuten immerhin fünf Milliarden Euro Wachstum und zusätzlich rund 20.000 Arbeitsplätze für Baden-Württemberg.

 

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