28.10.2012

Sabine Kurtz ist neue Landesvorsitzende des Evangelischen Arbeitskreises der CDU Baden-Württemberg

Die neue EAK-Vorsitzende Sabine Kurtz und der bisherige EAK-Vorsitzende Hans-Michael Bender (Bild: CDU-BW)

Der CDU-Landeschef Thomas Strobl dankt Hans-Michael Bender für seine Arbeit (Bild: CDU-BW)

Der Bundesvorsitzende des EAK, Thomas Rachel, bei seiner Ansprache (Bild: CDU-BW)

Die Landesvorsitzende Sabine Kurtz mit ihrem Mann Frieder Kurtz (Bild: CDU-BW)


Landestagung des Evangelischen Arbeitskreises in Pforzheim – 10-jähriges Jubiläum des Zusammenschlusses der EAK-Landesverbände Baden und Württemberg – Dank an den bisherigen EAK-Vorsitzenden Hans-Michael Bender

Bei der diesjährigen Landestagung des Evangelischen Arbeitskreises (EAK) der CDU Baden-Württemberg in Pforzheim wurde die Landtagsabgeordnete Sabine Kurtz aus Leonberg mit 89,8 Prozent der Stimmen neu in das Amt der EAK-Landesvorsitzenden gewählt. Ihr Gegenkandidat, der bisherige stellvertretende EAK-Landesvorsitzende Peter Schuster aus Notzingen, erreichte 10,2 Prozent der Stimmen. Als stellvertretende Landesvorsitzende wurden der Stuttgarter Pfarrer Johannes Bräuchle und der Kreisvorsitzende des EAK Rems-Murr, David Müller, gewählt.

Der bisherige Landesvorsitzende, der frühere Landtagsabgeordnete Hans-Michael Bender aus Karlsruhe, wurde nach zehn Jahren an der Spitze des EAK Baden-Württemberg gebührend verabschiedet. Hans-Michael Bender war seit dem Zusammenschluss der EAK-Landesverbände Baden und Württemberg im Jahr 2002 der Landesvorsitzende der heute knapp 19.000 Mitglieder zählenden Organisation. Im EAK finden sich alle CDU-Mitglieder mit evangelischem Glauben wieder.

Gäste der Landestagung waren der EAK-Bundesvorsitzende und Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Thomas Rachel MdB, der CDU-Landesvorsitzende Thomas Strobl MdB, der CDU-Kreisvorsitzende Gunther Krichbaum MdB sowie die örtlichen Landtagsabgeordneten Viktoria Schmid und Dr. Marianne Engeser.

Der CDU-Landesvorsitzende Thomas Strobl MdB betonte in seinem Grußwort die Grundlage des christlichen Menschenbildes, auf dem die Politik der CDU fußt. "In den vergangenen Jahrzehnten hat innerhalb der Union keine andere Organisation mehr Brücken zwischen Partei, Kirche und Gesellschaft geschlagen und keine andere Organisation mehr Anstrengungen auf die Frage nach der konkreten Ausgestaltung des christlichen Menschenbildes im politischen Alltag verwandt als der Evangelische Arbeitskreis", so der CDU-Landeschef.

In seiner Ansprache hat der EAK-Bundesvorsitzende und Parlamentarische Staatssekretär, Thomas Rachel MdB, einen weiten historischen Bogen von Martin Luther über Dietrich Bonhoeffer bis in die Gegenwart gezogen, um sich dem Begriff des Gewissens zu nähern. Artikel 4 des Grundgesetzes nehme in besonderer Weise Bezug auf das Gewissen. Dieser Artikel garantiere die Glaubens-, Gewissens- und Bekenntnisfreiheit sowie die freie Religionsausübung, so der Bundesvorsitzende des EAK der CDU/CSU. Die Väter und Mütter des Grundgesetzes haben nach ihren Erfahrungen mit einem gottlosen, gewissenlosen und totalitären System einen engen Gottesbezug ins Grundgesetz geschrieben, so Thomas Rachel.

Der Bundesvorsitzende dankte dem EAK-Landesverband Baden-Württemberg und dem bisherigen Landesvorsitzenden Hans-Michael Bender für die Arbeit in den vergangenen zehn Jahren.

Quelle: EAK Baden-Württemberg

 

KAMPAGNEN & AKTIONEN

Aktuell auf CDU.TV