09.05.2015

ProgrammWerkstatt zur Bildungspolitik in Tuttlingen

Die ProgrammWerkstatt zur Bildungspolitik fand in Tuttlingen statt (Bild: CDU-BW)

CDU-Landeschef Strobl und Spitzenkandidat Guido Wolf kritisierten die grün-rote Bildungspolitik (Bild: CDU-BW)

Ludwig Spaenle, der bayerische Staatsminister für Kultus, kam zur CDU nach Tuttlingen (Bild: CDU-BW)

Über 250 Mitglieder und Gäste diskutierten über die Eckpunkte einer künftigen Bildungspolitik (Bild: CDU-BW)


"Qualität steht an erster Stelle, sie muss vor den Struktur-Diskussionen kommen." Das bekräftigte CDU-Spitzenkandidat Guido Wolf bei der ProgrammWerkstatt der CDU Baden-Württemberg zur Bildungspolitik. 250 CDU-Mitglieder und Interessierte diskutierten in fünf Foren die Eckpunkte einer künftigen Bildungspolitik.

Spitzenkandidat Guido Wolf betonte, dass die hohe Qualität baden-württembergischer Gymnasien nicht angetastet werden dürfe. "Mit mir als Ministerpräsident wird es kein Gymnasium light geben", so Wolf. Mit der Schulpolitik dürfe nicht auf dem Rücken der Kinder experimentiert werden.

Im Zentrum der mehrstündigen Debatte standen neben der Qualität der Schullandschaft auch die Weiterentwicklung der Gymnasien, die Zukunft der Beruflichen Schulen und die Ausgestaltung einer familienfreundlichen Ganztagsschule. Auch die Unterstützung der Lehrer bei ihren komplexer werdenden Aufgaben war Thema.

Der CDU-Spitzenkandidat sprach sich gemeinsam mit dem Landesvorsitzenden Thomas Strobl für eine bessere Beratung der Eltern beim Wechsel ihrer Kinder von der Grundschule in eine weiterführende Schule aus. Im Forum zur Ganztagesschule wurde auch diskutiert, die Angebote familienfreundlicher und flexibler zu gestalten.

Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle betonte als Gast, dass Baden-Württemberg eine bessere als die gegenwärtige grüne-rote Bildungspolitik verdient habe.

Die insgesamt vier ProgrammWerkstätten zu wichtigen Politikfeldern sind ein Baustein in dem Prozess, in dem die CDU Baden-Württemberg gemeinsam mit ihren Mitgliedern das Regierungsprogramm 2016-2021 erarbeiten will.

Der Landesvorsitzende Thomas Strobl betonte, dass die CDU keine Angst vor Debatten haben müsse: "Das ist für uns eine riesige Chance." Der Programm-Prozess mündet am 20./21. November 2015 in einem Landesparteitag, auf dem das Regierungsprogramm beschlossen wird.

 

KAMPAGNEN & AKTIONEN

Aktuell auf CDU.TV