13.11.2011

Nikolas Löbel ist neuer Landesvorsitzender der JU Baden-Württemberg

Nikolas Löbel aus Mannheim ist neuer JU-Landesvorsitzender (Bild: JU-BW)

Alt und neu beisammen: Nikolas Löbel mit Steffen Bilger (Bild: JU-BW)

Nikolas Löbel im Gespräch mit EU-Kommissar Günther Oettinger (Bild: JU-BW)

Wir sagen NEIN zum Kündigungsgesetz zu S21 am 27. November (Bild: JU-BW)


Junge Union positioniert sich als kämpferische und junge Nachwuchsorganisation - JU-Landestag setzt deutliche Zeichen

"Der Landestag 2011 hat es deutlich gezeigt, die Junge Union ist eine junge, frische, eigenständige, inhaltlich starke und moderne Jugendorganisation. Wir wollen uns zukünftig noch stärker einmischen und kritischer Beobachter der neuen Regierung, aber auch der eigenen Partei sein. Wir werden angriffslustiger sein, Ideen entwickeln und klar sagen, was uns nicht passt", sagte der neue Landesvorsitzende Nikolas Löbel auf dem Landestag der Jungen Union Baden-Württemberg (JU) in Singen.

Löbel kritisierte vor allem das Hin und Her der Bundesregierung. Er bezeichnete die ständigen Kurswechsel als einen Ausverkauf der eigenen Werte und Überzeugungen. Gerade mit Blick auf den anstehenden Bundesparteitag der CDU in Leipzig zeigte sich der JU-Chef skeptisch. "Nicht nur an der überraschenden und schnellen Entscheidung zum Atomausstieg sieht man, dass wir keine klare Linie mehr fahren. Und das geht jetzt mit der Mindestlohndebatte gerade so weiter. Es wird Zeit, dass die Junge Union mal wieder Ordnung reinbringt", erklärte der Landesvorsitzende. Dass die CDU derzeit massiv Mitglieder verliert, zeige deutlich die Unzufriedenheit der eigenen Parteifreunde über die Politik der CDU.

Für ihre klaren Worte und Positionen erntete die JU die Anerkennung der prominenten politischen Gäste, darunter Landtagsfraktionsvorsitzender Peter Hauk, CDU-Landesvorsitzender Thomas Stobl, EU-Kommissar Günther Oettinger und JU-Bundesvorsitzender Philipp Mißfelder. "Sonst hatten wir als Redner immer den Ministerpräsidenten des Landes zu Gast – darauf haben wir in diesem Jahr aber großzügig verzichtet", so Löbel. Alle Redner waren sich einig, die Politik der neuen grün-roten Landesregierung ist nicht tragbar. "Wir haben einen Wirtschafts- und Finanzminister der Untätigkeit und eine Kultusministerin, die man eher als die fotogene grün-rote Antwort auf Daniela Katzenberger bezeichnen könnte", sagte der JU-Chef.

"Die Junge Union ist die Herzkammer und das Rückgrat der Baden-Württembergischen CDU. Wir müssen auch in Zeiten der Opposition stark aufgestellt sein und zeigen, dass mit uns immer zu rechnen ist. Es kann kein einfaches ´weiter so´ mehr geben um das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger zu gewinnen. Vielmehr müssen wir endlich wieder eine Kultur des Diskutierens etablieren."

Nach der Wahl von Nikolas Löbel zum neuen JU-Landesvorsitzenden, wählten die 210 Delegierten die weiteren Mitglieder des Vorstands. Dem geschäftsführenden Landesvorstand gehören künftig Birgit Flaig, Raid Gharib und Maria-Lena Weiss als Stellvertreter an. Finanzreferent wurde Fabian Gramling, die Arbeit der Medienreferentin wird künftig Jessica Kulitz übernehmen und zum Schriftführer wurde Carl Sanders gewählt.

Quelle: Junge Union Baden-Württemberg

 

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