11.11.2012

Nikolas Löbel bleibt Landesvorsitzender der JU Baden-Württemberg

Der Vorsitzende der JU Baden-Württemberg, Nikolas Löbel (Bild: JU-BW)

Seine Stellvertreterin Maria-Lena Weiss trat um den Vorsitz an (Bild: JU-BW)

JU-Bundesvorsitzender Philipp Mißfelder bei seinem Grußwort (Bild: JU-BW)

Die Kulisse der Wirsol Rhein-Neckar-Arena war ein toller Tagungsort (Bild: JU-BW)


JU-Landestag am Samstag in Sinsheim – Neuwahl des gesamten Landesvorstandes – JU-Chef Philipp Mißfelder und CDU-Landeschef Thomas Strobl zu Gast

Der bisherige ist auch der neue Landesvorsitzende der Jungen Union (JU) Baden-Württemberg: Nikolas Löbel hat sich beim Landestag am Samstag in der Rhein-Neckar-Arena in Sinsheim gegen seine Stellvertreterin Maria-Lena Weiss durchgesetzt. Für Nikolas Löbel stimmten 135, für Maria-Lena Weiss 118 Delegierte.

In Sinsheim wurde der gesamte JU-Landesvorstand neu gewählt. Neue stellvertretende Landesvorsitzende sind Ivo Odak, Christian Natterer und Emanuel Ionescu. Als Gäste waren der JU-Bundesvorsitzende Philipp Mißfelder MdB und der CDU-Landesvorsitzende Thomas Strobl MdB gekommen. Beide mahnten die JU-Mitglieder, nach der aufgeheizten Stimmung, die mit der Kampfkandidatur einhergegangen war, jetzt wieder aufeinander zuzugehen und betonten, dass sie Nikolas Löbel zutrauten, den Verband wieder zusammenzuführen.

In seiner Vorstellungsrede nannte Löbel die Ziele, die JU zum "Mitmach-Verband Nr. 1" zu machen, die Mitglieder gut auf die Kommunalwahlen im Jahr 2014 vorzubereiten und wieder mehr jugendpolitische Bildungsarbeit zu leisten. Doch auch die grün-rote Landesregierung müsse offensiver angegangen werden, etwa in der Haushaltspolitik, wo statt eines "Onkel Dagobert", der jeden Taler dreimal umdreht, "die neuen grün-roten Panzerknacker" säßen, "die gerade das Geld mit vollen Händen aus dem Geldspeicher heraustragen". Auch in der Verkehrs- und Bildungspolitik, etwa bei den Themen Stuttgart 21, City-Maut und Gemeinschaftsschule, sieht Löbel Angriffspunkte, die die Junge Union jetzt nutzen müsse.

Der CDU-Landesvorsitzende Thomas Strobl nahm die grün-rote Landesregierung hart in die Kritik. Die geplante Neuverschuldung trotz Rekordsteuereinnahmen sei für ein wirtschaftlich starkes und solides Land, wie Baden-Württemberg es ist, nicht akzeptabel. Wer Nachhaltigkeit predige, der müsse auch eine Politik der Nachhaltigkeit betreiben und dürfe nicht die Vorreiterrolle bei Themen wie der Schuldenbremse durch eine Politik ohne Augenmaß gefährden, so Thomas Strobl. Es spräche nicht für die Regierung, dass Länder wie Bayern Schulden tilgen und Lehrerstellen schaffen, wogegen in Baden-Württemberg 3,3 Mrd. Euro neue Schulden gemacht und Lehrerstellen gestrichen werden.

Quelle: JU Baden-Württemberg

 

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