26.11.2013

Merkel: "Kulturerbe der Vertriebenen fester Bestandteil der deutschen Kulturnation"

Die Delegierten der UdVF bei der Bundestagung der OMV in Berlin (Bild: OMV)

Die CDU-Vorsitzende Angela Merkel und der OMV-Bundesvorsitzende Helmut Sauer (Bild: OMV)

Christoph Zalder und Iris Ripsam sind erneut im Bundesvorstand: hier mit Helmut Sauer (Bild: OMV)


Helmut Sauer mit 91 Prozent erneut zum OMV-Bundesvorsitzenden gewählt – die UdVF-Landesvorsitzende Iris Ripsam bleibt Schatzmeisterin, der stellv. UdVF-Landesvorsitzende Christoph Zalder Beisitzer im OMV-Bundesvorstand

Auf der Bundesdelegiertentagung der Ost- und Mitteldeutschen Vereinigung der CDU/CSU – Union der Vertriebenen und Flüchtlinge (OMV), die in diesem Jahr unter dem Leitwort "Unser Kulturerbe – Reichtum und Auftrag" steht, wurde der ehemalige langjährige Bundestagsabgeordnete Helmut Sauer (Salzgitte) mit 91 Prozent der Stimmen zum Bundesvorsitzenden der in der CDU/CSU organisierten Vereinigung der Vertriebenen, Flüchtlinge und Aussiedler wiedergewählt.

In seiner nahezu sämtliche wichtigen Bereiche der Vertriebenen- und Aussiedlerpolitik abdeckenden Rede ging Sauer u.a. auf die Kulturpolitik im Sinne des Bundesvertriebenen- und Flüchtlingsgesetzes ein, für deren Nachhaltigkeit er die Unionsparteien aus CDU und CSU ausdrücklich lobte. Mit der "Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung" (SFVV) in Berlin sowie dem "Sudetendeutschen Museum" in München seien zwei Prestigeprojekte auf den Weg gebracht worden, die dem Leid, der Opferbereitschaft, aber auch dem Aufbauwillen und dem Kulturerbe der Vertriebenen zukünftig einen bleibenden Platz im deutschen Gedächtnis sicherten.

Die CDU-Vorsitzende, Bundeskanzlerin Angela Merkel, unterstützte Sauers Argumentation und machte unter anderem deutlich, dass es ihr ein Herzensanliegen gewesen sei, den Baubeginn für das Dokumentationszentrum der SFVV persönlich zu begleiten. So habe die öffentliche Aufmerksamkeit darauf gelenkt werden können, dass "hier endlich etwas passiert, das man sehen kann." Schicksal wie Kulturerbe der Vertriebenen und Flüchtlinge, der Aussiedler und Spätaussiedler, aber auch der deut-schen Volksgruppen in den Nachbarländern seien fester Bestandteil der deutschen Kulturnation und Teil der europäischen Identität. Dies habe die CDU stets betont.

Die Unionsparteien stellten sich erneut demonstrativ hinter die in der OMV organisierten Heimatvertriebenen, Flüchtlinge, Aussiedler und Spätaussiedler und ihre Anliegen, wozu auch die Einrichtung eines nationalen Gedenktages zur Erinnerung an Flucht, Vertreibung und Deportation gehört.

Quelle: Ost- und Mitteldeutschen Vereinigung der CDU/CSU – Union der Vertriebenen und Flüchtlinge (OMV)

 

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