19.06.2012

Landesmittelstandstag der MIT Baden-Württemberg in Fellbach

Bundesverfassungsrichter a.D. Udo Di Fabio bei seiner Rede (Bild: M. Robisch, Meilenstein Werbung)

CDU-Landesvorsitzender Thomas Strobl spricht zu den Delegierten (Bild: M. Robisch, Meilenstein Werbung)

Fraktionschef Peter Hauk, Udo Di Fabio und MIT-Landeschef Peter Ibekken (Bild: M. Robisch, Meilenstein Werbung)


Delegierte wählen neuen Landesvorstand - Peter Ibbeken als MIT-Landesvorsitzender mit knapp 85 Prozent bestätigt

Am vergangenen Samstag richtete die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Baden-Württemberg (MIT) in der Schwabenlandhalle in Fellbach ihren Landesmittelstandstag aus. In den turnusmäßig anstehenden Wahlen des Landesvorstandes wurden Peter Ibbeken als Landesvorsitzender sowie Dr. Reinhard Löffler, Oswald Metzger und Wolfgang Taubert als Stellvertreter wieder bzw. erstmalig gewählt.

Mit dem Wahlergebnis zeigte sich der alte und neue Landesvorsitzende sehr zufrieden: "Mit dem neuen Landesvorstand sind wir gut und breit aufgestellt, um auch in den kommenden zwei Jahren die Interessen des Mittelstandes in Baden-Württemberg zu vertreten. Gerade in der Oppositionszeit und angesichts zunehmender wirtschaftsfeindlicher Tendenzen ist dies von besonderer Wichtigkeit", so der Landesvorsitzende Peter Ibbeken.

Zu den Teilnehmern sprachen im Verlauf des Landesmittelstandstages der Landesvorsitzende der CDU Baden-Württemberg, Thomas Strobl MdB, der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Peter Hauk MdL, und der Fellbacher Oberbürgermeister, Christoph Palm. Die Themen reichten von Bürokratieabbau, über Infrastrukturpolitik bis zu Fragen bezahlbarer, verlässlicher Energieversorgung und energetischer Gebäudesanierung.

Als Hauptredner referierte Bundesverfassungsrichter a.D. Prof. Dr. Dr. Udo Di Fabio zur "Finanz- und Schuldenkrise als Gerechtigkeitsproblem". Professor Di Fabio kritisierte dabei die Haushaltspolitik der Regierungen der vergangenen Jahrzehnte in Deutschland und Europa sowie die aktuellen europäischen Rettungsbemühungen scharf. Diese genügten kaum den freiheitlichen, rechtsstaatlichen Ansprüchen des Grundgesetzes bzw. der europäischen Verträge. Die Verschuldungspolitik der staatlichen Haushalte sieht er als wiederholten Verfassungsbruch.

Di Fabio sprach den anwesenden Delegierten aus der Seele, als er eine Rückkehr zu solider Finanzpolitik im Sinne Ludwig Erhards einforderte und einen Mentalitätswandel der handelnden politischen Akteure anmahnte.

Quelle: MIT Baden-Württemberg

 

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