21.07.2013

Landesdelegiertentag der Frauen Union Baden-Württemberg in Hechingen

Der Landesvorstand der Frauen Union Baden-Württemberg (Bild: FU-BW)


Annette Widmann-Mauz als Landesvorsitzende der Frauen Union mit ausgezeichnetem Ergebnis wiedergewählt

Auf dem Landesdelegiertentag der Frauen Union der CDU Baden-Württemberg wurde die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit, Annette Widmann-Mauz, mit 95,1 Prozent der abgegebenen Stimmen (136 von 143) mit hervorragendem Ergebnis als Landesvorsitzende im Amt bestätigt. "Ich freue mich über diesen überwältigenden Vertrauensbeweis – das gibt Rückenwind für unsere politische Frauenarbeit und zeigt: Wir Frauen in der Union halten zusammen, wir lassen uns nicht auseinanderdividieren, sondern stehen auch weiterhin gemeinsam für die Sache ein."

Zu ihren Stellvertreterinnen wählten die Delegierten erneut die Heidenheimer Europaabgeordnete Dr. Inge Gräßle mit 92,1 Prozent (129 Stimmen) sowie die Karlsruher Landtagsabgeordnete Katrin Schütz mit 83,6 Prozent (117 Stimmen). Schütz hat die Initiative "Frauen im Fokus" der CDU Baden-Württemberg maßgeblich gestaltet und ist Bezirksvorsitzende der Frauen Union Nordbaden. Gräßle ist parlamentarische Geschäftsführerin der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament und Sprecherin der EVP-Fraktion im Haushaltskontrollausschuss.

Zum diesjährigen FU-Landesdelegiertentag kamen die rund 150 Delegierten unter dem Titel "Ehegatten- oder Familiensplitting? Was wir brauchen - was uns schadet" zusammen. Hauptredner war der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Reiner Holznagel. Er kritisierte die Steuerkonzepte von SPD und Grünen mit ihren massiven negativen Auswirkungen für Familien und Beschäftigte, für den Mittelstand und für Deutschland.

"Wenn nach der Bundestagswahl von Rot-Grün eine ersatzlose Streichung des Ehegattensplittings umgesetzt werden sollte, hätte das zur Folge, dass zahlreiche Familien mit mittleren Einkommen eine enorme zusätzliche Steuerbelastung tragen müssten, wenn sie sich nicht an die Lebensweise der vermeintlich politisch korrekten 'Musterehe' anpassen wollen oder können", so Holznagel. Steuerlich unberührt blieben dann nur Ehepaare, bei denen beide Ehepartner genau gleich viel verdienen. In diesem Fall wären sie nicht verheirateten Paaren gleichgestellt.

"Für die Union ist dieses Szenario eine Farce – denn es geht an der Lebenswirklichkeit vorbei. Deshalb stellen wir mit unserem Regierungsprogramm für die nächste Legislaturperiode klar: Mit uns bleibt es beim Ehegattensplitting und wir wollen es um ein Familiensplitting ergänzen. Dazu werden wir die steuerliche Berücksichtigung von Kindern schrittweise auf die Höhe des Freibetrags für Erwachsene anheben und zugleich das Kindergeld und den Kinderzuschlag erhöhen", kommentierte die neue und alte Landesvorsitzende Annette Widmann-Mauz.

Quelle: Frauen Union Baden-Württemberg

 

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