11.06.2014

CDU-Kunstbeirat tagte im Gustav-Siegle-Haus in Stuttgart

Der Kunstbeirat der CDU tagte im Gustav-Siegle-Haus in Stuttgart (Bild: CDU-BW)


Ein lebendiges Miteinander in der Musik: Klassik und Jazz im Gespräch - mit dem Intendanten Michael Stille und dem Komponisten und Saxophonisten Wolfgang Fuhr.

Das zwischen Leonhardskirche und Bohnenviertel gelegene Gustav-Siegle-Haus in Stuttgart schien dem Intendanten der Stuttgarter Philharmonie und Hausherrn, Michael Stille, genau der richtige Ort zu sein, um über die Unterschiede und das Verbindende von Klassik und Jazz zu sprechen.

Denn der Kunstbeirat der CDU Baden-Württemberg unter dem Vorsitz von Sabine Kurtz widmete sich bei seinem Treffen dem "lebendigen Miteinander in der Musik: Klassik und Jazz im Gespräch". Neben dem promovierten Musikwissenschaftler Stille stand dem Teilnehmerkreis der Komponist, Saxophonist und Mitbegründer der Initiative "Stuttgart braucht Jazz", Wolfgang Fuhr, als Impulsgeber zur Verfügung.

Wolfgang Fuhr zeichnete die Anfänge des Jazz nach, beschrieb ihn als aus dem Unterhaltungsbereich kommende Dienstleistungsmusik und betonte den kreativen Prozess der spontanen Komposition. Michael Stille siedelte die Wurzeln der Klassik dagegen im klösterlichen, kirchlichen und religiösen Umfeld an und verwies auf ihre frühe Verschriftlichung, die ein exaktes Nachspielen ermöglichte und strenges Einüben forderte.

Im Laufe des Abends wurden die Berührungspunkte, die gegenseitige Beeinflussung und die jeweiligen Veränderungen der beiden Gattungen beleuchtet. Bezogen auf die aktuelle Diskussion um eine Reform der Musikhochschullandschaft in Baden-Württemberg hoben die Mitglieder des CDU-Kunstbeirats die Bedeutung eines kreativen und inspirierenden Umfelds hervor, das dazu beitrage, eine lebendige Musikszene und ein vielseitiges kulturelles Angebot hervorzubringen.

Für Studierende sei es besonders wichtig, sich in ihrer Ausbildung mit verschiedenen Musikrichtungen intensiv befassen zu können. Jazz und Klassik könnten heute nicht mehr voneinander getrennt betrachtet werden. Zwischen beiden mittlerweile gleichberechtigten Kunstformen bestünden historisch gewachsenen Brücken. Die fachkundigen und höchst interessierten Teilnehmer dieser Sitzung des Kunstbeirats der CDU Baden-Württemberg führten im Anschluss an die beiden anspruchsvollen Referate eine lebhafte Diskussion über die Musik im Speziellen und die Kunst im Allgemeinen.

 

KAMPAGNEN & AKTIONEN

Aktuell auf CDU.TV