04.05.2015

"Kultusminister Stoch hat ein massives Steuerungsproblem"

Wacker: "Kultusminister Stoch hat ein massives Steuerungsproblem" (Bild: CDU-BW)


"Mit seinen unausgegorenen Überlegungen zum Gymnasium 2020 hat sich der Kultusminister mächtig blamiert. Selbst die eigene Fraktion sieht sich in der Pflicht, diese ideologischen Planspiele so schnell wie möglich zu kassieren", so der bildungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, Georg Wacker.

"Die Stochschen Pläne für das Gymnasium 2020 haben eines deutlich gezeigt: Der Kultusminister hat ein Steuerungsproblem. Stoch muss jetzt klar darlegen, wie er persönlich die Zukunft des Gymnasiums sieht. Mit seiner Absage an die Pläne für das Gymnasium 2020 ist Ministerpräsident Kretschmann auf unsere Forderung eingegangen: Das Gymnasium muss ein wesentlicher Bestandteil unseres differenzierten Bildungssystems bleiben", so Wacker weiter.

Stoch habe schon in der Vergangenheit in einigen Bereichen erkennen lassen, das ihm die Steuerung wichtiger bildungspolitischer Felder entgleite. "Die Bildungsplanreform musste um ein Jahr verschoben werden, beim Einheitslehrer musste er zurückrudern und beim vermeintlichen Paket für die Realschulen hat er erst auf massiven Druck von uns und den Realschullehrerverbänden erkannt, dass hier Handlungsbedarf besteht."

"Die Stochschen Pläne im Zuge von Gymnasium 2020 sind also nur das vorerst letzte Glied in einer Kette von bildungspolitischen Pannen, die alle mit dem Kultusminister nach Hause gehen", betonte Wacker.

Quelle: CDU-Landtagsfraktion

 

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