03.11.2011

Kinospot zur Volksabstimmung: "Wer mit NEIN stimmt, stimmt für den Fortschritt"

Kinospot zur Volksabstimmung (Bild: Baden-Württembergische Arbeitgeberverbände)


Die Landesvereinigung Baden-Württ. Arbeitgeberverbände wirbt vor der Volksabstimmung zu Stuttgart 21 am 27. November mit einem Kinospot für eine hohe Wahlbeteiligung und die Fortsetzung des Bahnprojekts. Der Film mit 30 Sekunden Dauer ist von heute an in zahlreichen Kinos im Südwesten zu sehen, außerdem ist er bei youTube online abrufbar.

"Baden-Württemberg ist eine attraktive Lebensregion und ein erfolgreicher Wirtschaftsstandort", sagte der Präsident der Landesvereinigung, Professor Dr. Dieter Hundt, in Stuttgart. "Wer will, dass das so bleibt, muss sich an der Volksabstimmung beteiligen und mit NEIN stimmen – und damit für den Fortschritt unseres Landes." Mit dem Votum NEIN lehnen die Bürger einen Ausstieg des Landes aus der Finanzierung von Stuttgart 21 ab und geben ein klares Bekenntnis zu dem Infrastrukturvorhaben. "Die Neuordnung des Bahnknotens Stuttgart, die Anbindung des Flughafens und der Messe an die neue Hochgeschwindigkeitstrasse und die Realisierung der Neubaustrecke Wendlingen-Ulm sind zur Erhaltung der baden-württembergischen Wirtschaftskraft sowie für die Weiterentwicklung der Region Stuttgart und des Landes Baden-Württemberg von zentraler Bedeutung", erläuterte Hundt.

Zwar sei Stuttgart 21 längst auf breiter Basis demokratisch legitimiert, doch biete die Volksabstimmung nun die einmalige Chance, den Konflikt beizulegen und zu beweisen, dass bürgerschaftliches Miteinander, Verlässlichkeit und Rechtssicherheit in Baden-Württemberg nach wie vor hohe Güter seien. Für die zukünftige Planung von Großprojekten habe die Debatte zugleich Impulse gegeben, wie diese Verfahren verbessert werden könnten. Wie auch immer das Abstimmungsergebnis aussehen wird – "ich erwarte, dass es alle Beteiligten respektieren", betonte Hundt.

 

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