04.06.2015

Guido Wolf fordert Digitalisierungsoffensive für Baden-Württemberg

Die CDU-Kommission "Arbeit der Zukunft" war bei den DITF in Denkendorf (Bild: Andy Ridder)

Guido Wolf fordert Digitalisierungsoffensive für Baden-Württemberg (Bild: Andy Ridder)

Rundgang durch das Textilforschungszentrum mit Guido Wolf und Thomas Strobl (Bild: Andy Ridder)

Professor Gresser begrüßt die CDU-Vertreter bei den DITF in Denkendorf (Bild: Andy Ridder)


Die vom CDU-Landeschef Thomas Strobl geleitete Kommission "Arbeit der Zukunft - Zukunft der Arbeit" war bei der Forschungseinrichtung der Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung (DITF) in Denkendorf. Gesprächspartner und Gast war der Spitzenkandidat der CDU Baden-Württemberg für die Landtagswahl 2016, Guido Wolf.

Wirtschaft 4.0 war das Thema. "Textil" bedeute nicht nur Hemd und Hose. Vielmehr ging es um die technische Anwendung von gestrickten und gewobenen Fasern. Nach einem Rundgang durch Europas größtes Textilforschungszentrum zeigten sich Wolf und Strobl beeindruckt, wie neue Produkte in den Zukunftsfeldern Mobilität, Energieeffizienz, Gesundheit und Pflege entstehen.

"Die Digitalisierung verändert die Welt", erklärte CDU-Landeschef Strobl zu Beginn des Fachgesprächs. Er nannte exemplarisch die Fortschritte beim pilotierten Fahren und die Möglichkeiten des 3D-Drucks. Die Digitalisierung wirke längst in alle Lebensbereiche: "So wie die Erfindung der Dampfmaschine und die Industrialisierung steht uns mit der Digitalisierung eine industrielle Revolution bevor." Während die großen Unternehmen dies längst erkannt haben, seien viele mittelständische Betriebe noch nicht ausreichend auf den digitalen Wandel eingestellt.

"In der Digitalisierung steckt viel mehr Tempo und Potenzial, als wir Politiker uns bewusst sind", erklärte Spitzenkandidat Wolf. "Die Digitalisierung ist eine riesige Herausforderung, die wir aktiv annehmen sollten." Baden-Württemberg sollte die bundesweite Leitregion im digitalen Wandel werden. "Unser Anspruch ist es, dass alle vom Digitalen Wandel profitieren." Wolf forderte eine Digitalisierungsstrategie und ein Gesamtkonzept von Grün-Rot. Beides sei nicht vorhanden. Grün-Rot "verzettele" sich in Stückwerk, aber ein Gesamtwerk wäre notwendig.

Die Digitalisierung biete aus Sicht des Spitzenkandidaten unzählige Möglichkeiten für die arbeitsteilige Wirtschaft, noch stärker im Verbund zu arbeiten. Darüber hinaus sei eine vernetzte Mobilität eine Chance für das Automobilland Baden-Württemberg. Eine weitere Herausforderung sei die Teilhabe an der Digitalisierung, so Wolf. Jeder Einzelne solle am digitalen Wandel teilhaben und davon partizipieren: "Wir brauchen den Ausbau und die Verfügbarkeit von Breitband im gesamten Land."

 

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