29.04.2013

Grünen-Parteitag beschert Kretschmann eine schwere Niederlage

CDU-Landeschef Thomas Strobl (Bild: Laurence Chaperon)


Mit Blick auf den gestern zu Ende gegangenen Bundesparteitag der Grünen erklärte der CDU-Landesvorsitzende Thomas Strobl:

"Bei der SPD wurde auf dem Bundesparteitag Nils Schmid von Sigmar Gabriel völlig weggedrückt, bei den Grünen hatte Winfried Kretschmann überhaupt nichts zu melden, bekam eine Klatsche und steht bundesweit als der große Verlierer da.

Insofern stimmt es: Was SPD und Grüne im Bund beschlossen haben, passt prima zusammen. Es passt aber nicht zu Baden-Württemberg. Grüne und SPD haben einen deutlichen Linksruck beschlossen. Was sie beschlossen haben, ist mittelstandsfeindlich und bestraft die Leistungsträger, die morgens aufstehen und zur Arbeit fahren.

Kretschmann und Schmid hatten im Vorfeld ein Briefchen an ihre Berliner Parteifreunde geschrieben. Sie haben damit den Eindruck vorgetäuscht, zum Wohle Baden-Württembergs Einfluss auf ihre Bundespartei zu nehmen. Klar ist aber: Der Versuch ist kläglich gescheitert, beide sind im Bund völlig abgemeldet und ohne Einfluss. Kretschmann hat selbst im eigenen Landesverband für seine Position keine Mehrheit. Kronzeuge dafür ist der Landesvorsitzende Kühn, der den klaren Linksruck verteidigt und beklatscht.

Außerdem gilt: Wer auf Parteitagen etwas verändern will, soll Anträge schreiben und einbringen - und keine Briefchen schreiben. Die sind nur ein billiges Ablenkungs- und Täuschungsmanöver. Zur Wahl im September stehen nicht die Kretschmann'schen Blubberbläschen aus einem Brief an Jürgen Trittin, sondern das knallharte und eiskalte Umverteilungsprogramm, das Trittin durchgepeitscht hat."

 

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