02.04.2012

"Grüne Ausschlusskriterien beeinträchtigen die Entwicklung des Ländlichen Raums"

Bild: Valcho / fotolia.com


Nur wer sich als "grün" ausweist, darf auch von den Geldern profitieren

"Es ist prinzipiell gut, dass Minister Bonde die erfolgreiche Förderung der alten Regierung für den Ländlichen Raum fortsetzt. Das Entwicklungsprogramm ist eine Erfolgsgeschichte. Was er aber als neues Programmprofil preist, ist nichts weiter, als die systematische Umstellung der Verteilung der Fördergelder auf eine grüne Klientelpolitik. Kurz gesagt: Nur wer sich als ,grün‘ ausweist, darf auch von den Geldern profitieren. Diese ideologische Beschränkung ist das absolut falsche Signal und führt dazu, dass ein seit Jahrzehnten bewährtes Strukturfördermittel seine Schlagkraft deutlich einbüßt. Diese einseitige Vergabe von Fördermitteln wird die Ländlichen Räume in Zukunft in ihrer künftigen Entwicklung stark beeinträchtigen", sagte der Vorsitzende des Arbeitskreises Ländlicher Raum und Verbraucherschutz, Paul Locherer MdL.

Die hohe Lebensqualität im Ländlichen Raum und seine wirtschaftliche Stärke durch viele dort heimische mittelständische Weltmarktführer seien Folgen eines Entwicklungsprogramms, welches immer die nötige Unterstützung zur Ansiedlung denjenigen gewährt habe, die sich bewusst für den Ländlichen Raum entschieden haben, weil sie seine Vorzüge erkannt hätten, erklärte Locherer. "In diesem Prozess war die ökologische Komponente immer auch ein mögliches Kriterium. Viele Unternehmer und Privatleute haben in diesem Sinne gehandelt. Sie war immer schon ein bedeutender Teil des Entwicklungsprogramms. Sie jetzt zum Ausschlusskriterium zu machen, ist der völlig falsche Ansatz", so Locherer. "Minister Bonde geht es in erste Linie darum, den Ländlichen Raum zum Experimentierlabor für eine Strukturförderung nach streng grüne Ökoideologie zu gestalten. Damit richtet er seinen Blick aber derart einseitig aus, dass er unseren ländlichen Räumen mehr schadet, als sie strukturell voranzubringen. Wir brauchen keine Ausschlusskriterien, sondern mehr Anreize für eine ökologische Entwicklung im Ländlichen Raum", betonte Locherer.

Quelle: CDU-Landtagsfraktion

 

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