19.09.2011

"Grün-rote Bildungspolitik schadet den Kindern in Baden-Württemberg"

Bild: laflor / istockphoto.com


Baden-Württembergs Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer hat heute zentrale Reformvorhaben der grün-roten Landesregierung in der Bildungspolitik vorgestellt. Dazu erklärt Thomas Strobl, Landesvorsitzender der CDU Baden-Württemberg:

"Das einzige Ziel in der Bildungspolitik muss sein, den Kindern die bestmögliche Bildung zu bieten. Die grün-rote Landesregierung aber gibt mit ihrer Bildungspolitik – allen Lippenbekenntnissen zum Trotz – dieses Ziel auf: Es zählt praktisch nur noch die grün-rote Bildungsideologie.

Die Gemeinschaftsschule von Grün-Rot ist nichts anderes als die Einheitsschule, bei der alle Schülerinnen und Schüler über einen Kamm geschert werden. Die individuelle Förderung bleibt zwangsläufig auf der Strecke. Baden-Württemberg erreicht mit seinem differenzierten Schulsystem – in dem jedes Kind mit seinen ganz eigenen Stärken und Schwächen gezielt gefördert wird – in Ländervergleichen regelmäßig einen der absoluten Spitzenplätze: Diesen Erfolg gefährdet Grün-Rot. Mit Grün-Rot heißt es in der Bildungspolitik nicht mehr: ‚Für jedes Kind das Beste.‘ Grün-rotes Credo in der Bildungspolitik ist: ‚Für alle das Gleiche.‘

Selbstverständlich hat die grün-rote Landesregierung recht, dass der Bildungserfolg eines Kindes stärker von seiner sozialen Herkunft entkoppelt werden muss. Der Weg, den Grün-Rot dabei einschlägt, ist aber genau der falsche: Bildungsforscher warnen vehement davor, die verbindliche Grundschulempfehlung abzuschaffen, weil das die soziale Ungleichheit verstärkt. In Berlin hat dieser Schritt außerdem dazu geführt, dass Gymnasialplätze verlost werden.

Alles in allem droht dieses Schuljahr 2011/2012, in dem Grün-Rot seine Reformvorhaben auf den Weg bringen will, ein für das Bildungssystem, für die Kinder, Lehrer und Eltern schlechtes Jahr zu werden. Es zählt nur noch die grün-rote Ideologie und Baden-Württemberg wird zu einem bildungspolitischen Flickenteppich gemacht. Den Schwarzen Peter schiebt Grün-Rot dabei den Kommunen zu."

 

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