11.05.2015

Gedankenaustausch mit Guido Wolf zur Hochschulpolitik

Gisela Meister-Scheufelen, Guido Wolf, Sabine Kurtz im Landesfachausschuss Wissenschaft (v.l.n.r., Bild: CDU-BW)


CDU-Spitzenkandidat Guido Wolf war vor kurzem zu einem Gespräch im Landesfachausschuss Wissenschaft, Forschung und Kunst der CDU Baden-Württemberg. Wolf ist es wichtig, dass es an den Hochschulen diversifizierte und dezentrale Angebote gibt, die auch in Zukunft erhalten werden sollen.

Unter der Leitung von Gisela Meister-Scheufelen, der Vorsitzenden des Landesfachausschusses für Wissenschaft, Forschung und Kunst der CDU Baden-Württemberg, ging es beim Gedankenaustausch mit dem Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion und Spitzenkandidaten der CDU Baden-Württemberg, Guido Wolf, um die Weiterentwicklung der Hochschullandschaft in Baden-Württemberg.

Dabei geht es sowohl um die Berücksichtigung der Interessen von Gesellschaft und Wirtschaft, als auch um die Förderung von Talenten und Begabungen der Studierenden. Als entscheidenden Faktor für die Diversifikation sieht der CDU-Spitzenkandidat die Dezentralität des Hochschulnetzes, auch und gerade für den Ländlichen Raum in Baden-Württemberg.

Wolf sagte, dass die Dezentralisierung nicht nur in der Vergangenheit ein Chancenplus war, sondern auch in Zukunft ein wichtiger Standortfaktor für Baden-Württemberg sei. Hierbei ist ein Miteinander von Wirtschaft und Ausbildung notwendig. Wolf betonte, dass er ein großer Freund von Kooperationen zwischen Unternehmen und Hochschulen sei, in denen sich Vertreter der Wirtschaft dafür stark machen, dass Hochschulen in ihre Regionen etabliert werden. Die Unternehmen müssten dabei die Hochschulen auch finanziell unterstützen, um letztlich selbst von der räumlichen Nähe zwischen Hochschule und Betrieb zu profitieren.

Im weiteren Verlauf ging es um Studienabbrecher. Wolf mahnte, Studienabbrecher nicht einfach zu ignorieren, sondern ihnen eine Chance in Wirtschaft und Gesellschaft zu geben. Zu häufig lasse man sie „in ein Loch fallen“ und negiere damit das Potenzial der Studienabbrecher. Als Lösung hierfür sieht Wolf kluge und kreative "Abholungsprozesse", mit denen die Studienabbrecher zu anderen Ausbildungsstätten und in Berufen begleitet werden. So könne man dieses Potenzial positiv nutzen.

Wolf stellte auch einen Zusammenhang zwischen den Hochschulen und der Digitalisierung her: "Die Hochschulen spielen eine wichtige Rolle bei der Digitalisierung. Das darf nicht unterschätzt werden." Die Digitalisierung beginne maßgeblich in den Hochschulen und könne deswegen nur durch gute Hochschulen erfolgreich voran gebracht werden.

 

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