19.11.2013

Erfolgreicher Deutschlandtag der Jungen Union Deutschlands in Erfurt

Die CDU-Vorsitzende Angela Merkel auf dem Deutschlandtag der Jungen Union (Bild: JU-BW)

Der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder (Bild: JU-BW)

Der Landesvorsitzende der JU Baden-Württemberg, Nikolas Löbel (Bild: JU-BW)


JU-Deutschlandtag stand unter dem Motto "Deutschland zukunftsfähig machen" - Bundeskanzlerin Angela Merkel, Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht, EU-Kommissar Günther Oettinger und CDU/CSU-Fraktionschef Volker Kauder zu Gast

Der Deutschlandtag der Jungen Union (JU) am Wochenende in Erfurt begann mit der Rede der CDU-Bundesvorsitzenden, Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel. "Die größte politische Jugendorganisation Europas steht während der Koalitionsverhandlungen geschlossen hinter der Bundeskanzlerin und der Union", erklärte der JU-Bundesvorsitzende Philipp Mißfelder. "Bei der Bundestagswahl haben CDU und CSU einen fulminanten Sieg errungen. Dieses Ergebnis muss sich in den Ergebnissen der Verhandlungen widerspiegeln."

Die thüringerische Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht begrüßte den Zukunftsflügel der Union und bedankte sich für die Unterstützung im Wahlkampf. In einer mitreißenden Rede ermutigte sie die JU, weiter für eine wertegebundene Politik zu kämpfen. Politik brauche ein Koordinatensystem, das auf dem Gedanken der Freiheit basiert. Statt sozialdemokratischer Regelungswut plädierte Lieberknecht dafür, Chancen zu schaffen. Im Einklang mit dem Leitmotiv der JU forderte die Ministerpräsidentin eine nachhaltige Politik im Sinne der Generationengerechtigkeit. Dazu gehöre auch eine klare Absage an Steuererhöhungen und weitere Staatsverschuldung auf Kosten der kommenden Generationen. Stattdessen seien mehr Investitionen in Bildung nötig, um die künftigen Generationen fit zu machen für den Arbeitsmarkt und die Herausforderungen der Zukunft.

Deutschland belegt einen Spitzenplatz unter den Volkswirtschaften Europas und der Welt. Eindringlich forderte der EU-Energiekommissar Günther H. Oettinger, wirtschaftspolitische Reformen nicht zurückzudrehen, um den Erfolg Deutschlands nicht zu gefährden. Die Union müsse auch weiterhin der Garant dafür sein, dass insbesondere junge Menschen Arbeit haben. Im Kontext der 2014 anstehenden Europawahl warnte Oettinger eindringlich vor der Zunahme europakritischer Tendenzen. CDU und CSU seien die Europaparteien und müssten deutlich machen, dass Deutschland seine Chancen nur in der Gemeinschaft mit seinen europäischen Nachbarn verwirklichen könne.

Die Chancen für die junge Generation zu wahren, forderte auch der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder. Dies gelte es in den aktuellen Koalitionsverhandlungen gegen den Widerstand der SPD umzusetzen. Ausgaben auf Kosten zukünftiger Generationen dürfe es mit der Union nicht geben!

JU beschließt "Erfurter Erklärung"

Eine gute Bildung ist die Grundlage für eine freie und erfolgreiche Lebensgestaltung. Sie ermöglicht es jungen Menschen, ihre Chancen zu nutzen. Die Junge Union setzt sich dafür ein, dass jeder Mensch seine individuellen Begabungen entfalten kann. Mit der "Erfurter Erklärung" hat die JU im Rahmen des diesjährigen Deutschlandtages die Leitlinien für eine erfolgreiche Bildungspolitik vorgegeben.

Ein gutes Schulsystem muss für Chancengerechtigkeit sorgen, indem es Menschen ermöglicht, das für sie Bestmögliche zu erreichen. Schule soll auf das Leben vorbereiten und jungen Menschen Eigenverantwortung und Leistungsstreben vermitteln. Die JU tritt dafür ein, dass es an den Schulen in Deutschland weiterhin Versetzungsentscheidungen und Schulnoten gibt.

Mit der "Erfurter Erklärung" setzt die Junge Union wichtige Akzente in der Bildungspolitik. Es ist Kernaufgabe der Jungen Union, Zukunftschancen für junge Menschen zu sichern. Im Sinne der Generationengerechtigkeit müssen Investitionen in Bildung Priorität haben. Die Union sollte in der nächsten Regierung das Bildungsministerium führen. Bildungspolitik ist Zukunftspolitik!“

JU fordert deutsche Olympiabewerbung 2024

"Wir wollen Olympische Spiele auf deutschem Boden miterleben. Olympia bringt Innovation und infrastrukturellen Fortschritt und bietet außerdem die Chance, unser Land und unsere Gesellschaft in einer weltoffenen und toleranten Weise zu präsentieren. Wir fordern eine Initiative des Deutschen Städtetages für eine deutschlandweite Initiative zu einer Olympiabewerbung, die von mehreren Städten getragen werden sollte. Die Zeit von Olympia in Deutschland ist keineswegs vorüber, wie einige Vertreter der Grünen das meinen. Wir sehen eine Olympiabewerbung als großartige Chance, von der es gilt, auch die Bevölkerung zu überzeugen. Olympia bringt mehr Chancen als Risiken", so der Landesvorsitzende der JU Baden-Württemberg, Nikolas Löbel, nachdem der Deutschlandtag in Erfurt einen entsprechenden Beschluss gefasst hatte.

"Wir müssen die Chance nutzen, Olympische Spiele gemeinsam mit einem deutschen Präsidenten an der Spitze des IOC in Deutschland zu ermöglichen. Die Präsidentschaft von Thomas Bach ist eine einmalige Chance dazu", ergänzt die aus Tauberbischofsheim stammende Bundestagsabgeordnete und stellvertretende JU-Bundesvorsitzende Nina Warken die Forderung des CDU-Nachwuchses.

Quelle: Junge Union Deutschlands / Junge Union Baden-Württemberg

 

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