20.11.2011

Erfolgreicher Bürgerbahn-Tag in Baden mit Bahnchef Rüdiger Grube

Bahnchef Grube während der Abschlusskundgebung in Freiburg (Bild: Pro Stuttgart 21)

Rüdiger Grube im Gespräch mit dem ZDF (Bild: Pro Stuttgart 21)

Während des Aufenthalts in Rastatt (Bild: Pro Stuttgart 21)


Am Samstag fand der zweite Bürgerbahn-Tag mit Bahnchef Dr. Rüdiger Grube statt. Der Tag startete mit einer Kundgebung in Karlsruhe. Zuvor waren Teilnehmer aus Stuttgart, Pforzheim und Mühlacker mit dem Zug angereist.

Neben dem Karlsruher Oberbürgermeister Heinz Fenrich sprachen bei der Veranstaltung am Hauptbahnhof der Karlsruher Landrat Dr. Christoph Schnaudigel, SPD-Fraktionschef Claus Schmiedel, CDU-Fraktionschef Peter Hauk und Bahnchef Dr. Rüdiger Grube. "Ich warne eindringlich davor, S21 gegen den Ausbau der Rheintalbahn oder sonstige Verkehrsvorhaben im Land auszuspielen", sagte Oberbürgermeister Fenrich bei seiner Begrüßung. Den Behauptungen der Projektgegner, Stuttgart 21 kannibalisiere andere Bahnprojekte im Land, widersprach Fenrich mit klaren Worten: "Es wird keine Mittelumschichtung zu Gunsten der Rheintalbahn geben. Denn zunächst sind bei einem Vertragsbruch durch das Land etwa 1,5 Milliarden Euro an Entschädigung zu leisten. Damit sind Landesgelder für andere Projekte in Baden-Württemberg nicht mehr vorhanden, auch nicht für die Rheintalbahn. Und die dann noch vorhandenen Bundesmittel würden in baureife Bahnprojekte in andere Bundesländer fließen", so der Oberbürgermeister.

Anschließend startete gegen 12 Uhr der Sonderzug der Albtalbahn in Karlsruhe. Der Zug hielt in Rastatt, Baden-Baden, Offenburg und Lahr bis er gegen 15.40 Uhr Freiburg erreichte. An den Haltepunkten fanden jeweils kurze Begrüßungs-Events statt. So begrüßte Rastatts Erster Bürgermeister Wolfgang Hartweg nebst Landrat Jürgen Bäuerle den Zug und Bahnchef Rüdiger Grube in Rastatt. In Baden-Baden erwartete der Erste Bürgermeister Werner Hirth den Zug. Beim Halt in Offenburg sprachen die Oberbürgermeisterin Edith Schreiner und Landtagsmitglied Volker Schebesta (CDU). In Lahr erwartete Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Müller den Sonderzug. Den Abschlussevent in Freiburg eröffnete Oberbürgermeister a.D. Dr. Rolf Böhme. Es folgten Statements vom Ersten Bürgermeister Otto Neideck, von Rüdiger Grube, Peter Hauk (CDU), Claus Schmiedel (SPD) und Jochen Haußmann (FDP). Ziel der Reise war es, nochmals zu verdeutlichen, dass Baden 21 und Stuttgart 21 zusammen gehören.

"Anstatt sich für die Realisierung beider Vorhaben einzusetzen und damit Investitionen in zwei herausragende Projekte in Baden-Württemberg zu fördern, gefährdet Verkehrsminister Hermann die Infrastrukturentwicklung im Land", so Bernhard Bauer, Geschäftsführer von ProStuttgart21. Gegen besseres Wissen behauptet der Verkehrsminister, S21 blockiere andere Projekte im Land. Dabei ist das Gegenteil der Fall: "Stuttgart 21 und Baden 21 bilden zusammen ein starkes Rückgrat für die Schieneninfrastruktur im Land", sagte Claus Schmiedel, Fraktionsvorsitzender der SPD im Landtag. "Die Projekte gehören zusammen und sind für die Schieneninfrastruktur in Baden-Württemberg unabdingbar. Von daher setzt sich die SPD nicht nur für Stuttgart 21 ein, sondern auch für den zügigen sowie den menschen- und umweltgerechten Ausbau der Rheintalbahn", so der SPD-Politiker weiter. Peter Hauk, Fraktionsvorsitzender der CDU im Landtag ergänzt: "Stuttgart 21 steht nicht nur für einen neuen Bahnknoten, sondern ist das Zukunftsprojekt von dem das ganze Land profitiert. Ein Ausstieg hätte fatale Folgen. Mindestens 1,5 Milliarden Euro Schadenersatz. Milliardeninvestitionen würden aus Baden-Württemberg in andere Bundesländer verlagert. Stuttgart 21 und Baden 21 gehören untrennbar zusammen und deshalb sagen wir NEIN zum Vertragsbruch, NEIN zum Schadenersatz und NEIN zur Kündigung.

Bei der rund zweieinhalbstündigen Zugfahrt haben rund 300 Bürger, sowohl während der Zugfahrt als auch an den Haltepunkten, die Gelegenheit wahrgenommen, direkt mit Bahnchef Grube über das Bahnprojekt Stuttgart 21 und die Vorteile in Kombination mit der Rheintalbahn ins Gespräch zu kommen. Der dritte und letzte Bürgerbahn-Tag findet am Mittwoch, 23. November 2011, auf der Südbahn statt. Dabei geht es von Ulm über Biberach nach Ravensburg. In Ravensburg findet eine Abschlusskundgebung in der Oberschwabenhalle statt. Auch hierzu können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger auf der Website www.prostuttgart-21.de/buergerbahn anmelden.

Quelle: Aktionsbündnis Pro Stuttgart 21 e.V.

 

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