17.06.2014

Energiewende als Chance: "Biomasse und Eigenverbrauch nicht abwürgen!"

Strobl, Bareiß und Jung fordern wichtige Änderungen bei der EEG-Reform (Bild: Elke Groß)


"Die Energiewende ist eine Chance, vor allem auch für Baden-Württemberg", betonten CDU-Landeschef Thomas Strobl sowie die beiden Präsidiumsmitglieder Thomas Bareiß, Koordinator für Energiepolitik der CDU/CSU-Fraktion, und Andreas Jung, Beauftragter der Bundestagsfraktion für Klimaschutz.

"Auch deshalb setzen wir uns so stark für ein Gelingen der Energiewende ein - weil es ein entscheidendes Interesse Baden-Württembergs ist! Jetzt müssen die Weichen richtig gestellt werden, um die Energiewende zum Erfolg zu machen." Deswegen begrüßt die CDU Baden-Württemberg die Reform des EEG zur Sicherung einer umweltfreundlichen, wirtschaftlichen und verlässlichen Energieversorgung.

"Um dieses Ziel zu erreichen, halten wir zwei Änderungen des aktuellen Vorschlages für dringend erforderlich", so Strobl, Bareiß und Jung: "Entscheidend ist für uns: Bioenergie muss eine Zukunft haben und Eigenverbrauch darf nicht abgewürgt werden." Bei diesen Punkten brauche es deshalb Nachbesserungen: "Beides sind wichtige Bausteine einer dezentralen Energiewende mit breiter Bürgerbeteiligung." Die CDU Baden-Württemberg werde sich deshalb massiv in die laufenden Beratungen der EEG-Reform einbringen.

Selbst genutzter Strom soll von der EEG-Umlage ausgenommen bleiben. Sonst werden viele sinnvolle Projekte unrentabel", so Strobl, Bareiß und Jung. Das Thema Eigenstromverbrauch müsse ganzheitlich betrachtet und im Kontext zu Netznutzung, Speicherausbau und Kraft-Wärme-Kopplung im Herbst 2014 geregelt werden. "Außerdem darf es bei der Biomasse keinen völligen Ausbaustopp geben", betonen Strobl, Bareiß und Jung: "Hier muss mit Augenmaß vorgegangen werden - nicht mit dem Holzhammer.

Die Regelungen im aktuellen Vorschlag widersprechen dem Koalitionsvertrag und ignorieren den wichtigen Beitrag der Biomasse zur Regelenergie. Deshalb muss nachgebessert werden. Auch im Bereich der Biomasse brauchen wir Bestands- und Investitionsschutz."

 

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