03.08.2013

Die Widersprüchlichkeiten des Ministerpräsidenten

CDU-Landesvorsitzender Thomas Strobl (Bild: Laurence Chaperon)


Zumeldung zur dpa-Meldung "Kretschmann zuversichtlich für rot-grünen Wahlsieg" - Zu den Aussagen des Ministerpräsidenten erklärte der CDU-Landesvorsitzende Thomas Strobl:

"Auch wenn Herr Kretschmann das Gegenteil behauptet: Mit ihrem Wahlprogramm sind die Grünen weit nach links gerückt. Trittin hat aus den Grünen eine rote Partei gemacht. Die Mehrbelastungen der Grünen summieren sich auf mehr als 30 Milliarden Euro. Darin sind die Steuererhöhungen noch gar nicht eingerechnet, die in einer Koalition mit der Linkspartei auf die Bürger zukämen und für die Kretschmann nach seinen Aussagen gegenüber der "Welt" nun erneut den Boden zu bereiten sucht".

"Dass Kretschmann eine Koalition mit der Linkspartei nicht ausschließt, fügt seinen Widersprüchlichkeiten eine weitere hinzu: Kretschmann gibt vor, den Mittelstand nicht belasten zu wollen, doch auch eine Koalition mit der Linkspartei kommt für ihn in Frage. Er nennt den Länderfinanzausgleich ‚bescheuert‘, doch unternimmt offensichtlich nichts für eine Reform. Er sagt, seine Politik sei nachhaltig, verschuldet aber das Land; Er hat eine Politik des Gehörtwerdens versprochen, doch er übergeht die Einwände der Bürger im Schwarzwald; er hat die katholische Kirche hart für ihren Umgang mit Missbrauchsfällen kritisiert, den Opfern grüner Funktionäre aber bislang nicht einmal ein Gespräch angeboten."

 

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