06.12.2014

Die CDU zu Gast in der Stadt Adenauers

CDU-Generalsekretär Peter Tauber stellte den Ablauf und die Themen des 27. Parteitages vor (Bild: CDU Deutschlands)


Wir arbeiten für Deutschlands Zukunft. So lautet das Motto des 27. Parteitags der CDU Deutschlands. Vom 8. bis 10. Dezember 2014 ist die CDU zu Gast in Köln, "der Stadt Konrad Adenauers", wie CDU-Generalsekretär Peter Tauber beim Ausblick auf den Parteitag am Freitag in Berlin sagte.

"Wir wählen den Bundesvorstand, diskutieren inhaltlich über zahlreiche Anträge und setzen zusätzlich auf drei Foren als neues Format im Rahmen des Parteitags", stellte Peter Tauber vor Medienvertretern den Verlauf des Parteitags vor.

"Wir trauen den Menschen in unserem Land etwas zu."

Für die Zukunft unseres Landes zu arbeiten, sei der Anspruch der CDU als Volkspartei der Mitte, erklärte der Generalsekretär. Ziel sei es, ein Signal zu setzen: "Wir sind die politische Kraft, die an morgen denkt." Beim Parteitag wolle die CDU die Weichen stellen, damit Deutschland auch in Zukunft eine starke, erfolgreiche und innovative Wirtschaftsnation bleibe. "Wir trauen den Menschen in unserem Land etwas zu" - und damit sich Fleiß und Ideenreichtum auch weiterhin lohnen, müsse die Politik die richtigen Rahmenbedingungen setzen.

Mit dem wirtschaftspolitischen Antrag, den der CDU-Bundesvorstand den 1001 Delegierten in Köln zur Abstimmung vorlegen werde, wolle man zeigen, dass die CDU offen für Neues sei, Herausforderungen annehme und die Chancen sehe, statt nur auf Risiken zu verweisen.

Klare Antworten der Union

Außerdem werde der Bundesvorstand einen Antrag zum Thema "Innere Sicherheit" auf den Weg bringen. Dabei gelte es, sich der jüngsten Herausforderungen anzunehmen: Salafismus, Islamischer Staat, Hooligans, Gewalt gegen Polizisten. "Diese Themen erfordern klare Antworten von Seiten der Union", hob Peter Tauber hervor.

Mit Blick auf die anstehenden Wahlen werde es einerseits Kontinuität geben, da erst beim Parteitag vor zwei Jahren viele neue Mitglieder zum Bundesvorstand hinzugekommen seien, sagte der CDU-Generalsekretär. Mit Spannung erwarte aber auch er die Wahlen zum Präsidium: Hier gibt es acht Bewerber für sieben Plätze.

Zeit für Debatten

Viel Zeit wolle man sich für Debatten nehmen, um gemeinsam mit den Delegierten zu diskutieren - sei es bei den Aussprachen zu den Reden der Parteivorsitzenden und des Generalsekretärs, bei der Beratung der Anträge oder bei drei Foren. "Mit diesem neuen Format bekommt der Parteitag eine Art von Werkstattcharakter", hob Tauber hervor.

Inhaltlich gehe es bei den drei angekündigten Foren um die Zukunftskommissionen von Julia Klöckner, Armin Laschet und Thomas Strobl. Mit dabei in den Foren sind interessante Gäste, zum Beispiel Paul Nolte, Professor für Neuere Geschichte/Zeitgeschichte, Eckart von Hirschhausen, Arzt, Kabarettist und Schriftsteller und Christoph Metzelder, ehemaliger Fußballprofi. An den Diskussionen in den einzelnen Foren können sich Interessierte per E-Mail, SMS oder auf Twitter beteiligen - mehr Info dazu findet sich im Parteitagsprogramm.

Blick nach Thüringen

Mit Blick auf die Wahl des Ministerpräsidenten im Thüringer Landtag sagte Peter Tauber: "Als Demokraten akzeptieren wir die Wahl, in der Sache aber finden wir, dass die Wahl eines linken Ministerpräsidenten eine schlechte Entscheidung für Thüringen ist." Die rot-rot-grüne Koalition habe sich auf ein Abstiegsprogramm für das Land verständigt.

Der Generalsekretär sicherte der Thüringer CDU alle Unterstützung zu beim vor ihr liegenden Weg. Ausdrücklich eingeschlossen hat Tauber die bisherige Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht: "Wir danken ihr sehr herzlich für die geleistete Arbeit."

Quelle: CDU Deutschlands

 

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